Vogelgrippe-Ausbruch in Russland: Die nächste Pandemie steht schon in den Startlöchern

Pandemie-Brutstätte Geflügelmarkt? (Foto:Imago/PacificPressAgency)

Lockdown-Freaks, Verbotsfetischisten und Fans des ewigen Ausnahmezustands können Hoffnung schöpfen: Am Horizont scheint bereits die nächste Pandemie auf, die mit etwas Glück Corona nahtlos ablösen könnte, sollten sich die Zwangsmaßnahmen dereinst auch mit noch so einfallsreichen Scheinbegründungen nicht länger rechtfertigen lassen. Denn aus Russland wird nun der weltweit erste Fall eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus H5N8 auf einen Menschen gemeldet – eine Zoonose, die eigentlich für nicht möglich gehalten wurde.

Nicht nur bei einem Betroffenen, sondern gleich in sieben Fällen soll das Vogelgrippevirus übergesprungen sein – auf Arbeiter in einer Geflügelfabrik im Süden Russlands. Die Infektionen ereigneten sich offenbar bereits im Dezember, wie „Bild“ unter Berufung auf die bestätigte die Chefin der russischen Verbraucherschutzbehörde, Anna Popowa, berichtet. Diese hatte dem Sender „Rossija 24“ entsprechende Informationen zukommen lassen, jedoch ausdrücklich betont, bislang gäbe es „keine Hinweise auf Übertragung des Virus zwischen Menschen.“ Dieser weitere Schritt fehlt also noch, damit die WHO dann gleich die nächste Pandemie ausrufen kann, wenn Sars-CoV2 nicht mehr zieht und der Corona-Panikhype eines Tages ausgelutscht sein sollte.

Nachdem nun in nur 13 Monaten derart einfach und prächtig der Nachweis geführt werden konnte, wie leicht sich die Menschheit auch im 21. Jahrhundert noch system- und gesellschaftsübergreifend global durch Angst konditionieren lässt und wie einfach scheinbar unantastbare Grundrechte unter Berufung auf entsprechende alternativlose Sachzwänge eben doch aushebeln lassen, steht einer beliebigen Verlängerung des permanenten Notstands nichts mehr im Wege.

Permanenter Notstand voraus!

Zumal uns manche Virologen ja bereits erklären, es gäbe sowieso seit Jahrhunderten regelmäßige „Pandemien“ (auch wenn die letzten echten Pandemien des 20. Jahrhunderts, oder auch die Spanische bzw. Hongkong-Grippe gar nicht als solche ausgerufen wurden), und die nächste sei nicht fern. Ob die nächste Weltenseuche dann Sars-CoV/Covid 21 oder Vogelgrippe heißt, ist sekundär. Worauf es ankommt, ist die bequeme Durchsetzbarkeit selbst radikalster politischer Umwälzungen, die unter normalen Umständen demokratisch nie legitimierbar wären. Das Virus ist nur Mittel zum Zweck.

Den mit dem bislang nur für Vögel hochansteckenden Virus H5N8 (auch HPAIV genannt) infizierten Russen sind zwar wohlauf – doch seit Corona wissen wir ja auch, dass selbst ein eher harmloses, fast nur für Risikogruppen (denen allerdings auch jede andere Erkrankungen gefährlich werden kann!) potentiell tödliches Virus zum Killer hochgejazzt werden kann, sofern WHO, Regierungen und Medien am selben Strang ziehen. Wenn es drauf ankommt, steht also die nächste Weltenseuche schon in den Startlöchern. Noch sind wir in der Pandemie, doch nach der Pandemie wird vor der Pandemie sein. (DM)