Spahn: Öffnungen erst bei einem Inzidenzwert von 10?

Foto: Jens Spahn (über dts Nachrichtenagentur)

Man hatte es vorausgesagt. Der willkürlich aus der Luft gegriffene Inzidenzwert von 35, hat nur solange Bestand, bis er erreicht wird. Dann drehen die Unverantwortlichen noch mal etwas runter. Bis man dann bei ZeroCovid angelangt ist.

Wohin die Reise geht, erklärt uns der „Krankheitsminister“ Jens Spahn:

Der CDU-Mann hält einem längerfristigen Öffnungsplan aktuell für unmöglich. „Auch ich würde gerne sagen, was in zwei oder vier Wochen ist. Aber ich finde es wichtiger, keine Versprechen zu machen, die nicht gehalten werden können“, sagte Spahn dem ARD-Hauptstadtbüro im „Bericht aus Berlin“.

Mit Blick auf die bald wieder öffnenden Friseure und Schulen sagte er: „Wenn wir da trittsicher sind, dann können wir einen weiteren Schritt gehen.“ In der Debatte um die Impfreihenfolge sprach sich Spahn erneut für eine Priorisierung von Lehrer und Erzieher aus, damit sie früher als geplant eine Corona-Schutzimpfung erhalten können.

Interessant dabei ist ein Satz von ihm, der im Focus veröffentlicht wurde:

„Eine Inzidenz von unter 10, die ist jedenfalls in den allermeisten Regionen in Deutschland gerade ziemlich weit weg“.

Die wird wohl auch nie erreicht werden – und darauf hofft Spahn wahrscheinlich auch. Die Öffnungen des Einzelhandels und der Gastronomie könnten dem Great Reset nämlich nur im Wege stehen. (Mit Material von dts)