Sozen-Heuchelei: Hunderte SPD-Delegierte treffen sich in Fußballstadien

Ob CDU oder SPD – Diejenigen Polit-Chargen, welche sich für die nur noch als wahnsinnig zu bezeichnenden Corona-Maßnahmen stark machen, deren Missachtung mit drakonischen Strafen belegt haben, genau diese Corona-Maßnahmen-Jubler zeigen, dass sie für sie andere Spielregeln gelten. Jüngste Bürgerverarsche: 100 SPD-Genossen trafen sich im Eiderstadion im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf, während genau dies Fußball-Fans verwehrt wird. 

Mehr als 260 Menschen in den Rängen des Kieler Holstein-Stadions jubelten am Samstag bei der Nominierung des SPD-Bundestagskandidaten Mathias Stein. Nur wenige Kilometer nördlich – im Eiderstadion – das allergleiche Bild: Bei einer SPD-Wahlkreisversammlung fanden sich rund 100 Genossen zusammen, um ihren Bundestagsabgeordneten Sönke Rix zu nominierten. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde kein Corona-Test verlangt. Es habe ausgereicht, wenn die Genossen versicherten, keine Corona-Symptome zu haben. Während Fußballfans in Merkel Corona-Knast jedes Spiel in Stadien seit Monaten verwehrt wird, dauerte die ach so wichtige Polit-Veranstaltung über zwei Stunden.

Wie jouwatch berichtete, steht die CDU der SPD – wenn es um die Verarschung der Corona-Bürger geht – in nichts nach. In Sachsen-Anhalt kuschelten sich am vergangenen Wochenende hundert CDU-Delegierte bei ihrem Landesparteitag dicht an dicht – ohne Maske, ohne Sicherheitsabstand.

Während die Genossen es sich im Fußballstadion gemütlich machten, räumte Merkels Corona-Polizei im Berliner Mauerpark eine Wiese. Zumeist Pärchen hatten bei Sonnenschein das Corona-Verbrechen begangen und es sich – mit Corona-Abstand – auf Decken gemütlich gemacht. Bevor die Polizei die Menschen von dem Gelände vertrieb, wurden deren Getränke von den Corona-Beamten ausgekippt.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) erklärte laut Bild-Zeitung am Montag – nachdem die Corona-Herrscherin Merkel kundtat, dass es „die berechtigte Sehnsucht nach einer Öffnung gebe“, dass eigentlich „keinerlei Öffnungen“ möglich seien. Seine Begründung: steigende Infektionszahlen. (SB)