Impfstoff statt Koks? Corona-„Drogenmafia“ drängt auf den Graumarkt

Covid 19 Impfung (Symbolbild: shutterstock.com/Von Viacheslav Lopatin)

Das Totalversagen Ursula von der Leyens – dieser in ihrer Unfähigkeit unübertroffenen „Powerfrau“, die an ihren bisherigen politischen Wirkungsorten zuverlässig ein Trümmerfeld hinterließ – sorgt bei privaten Impfstoffhändlern und Investoren des inoffiziellen „Graumarktes“ für regelrechte Goldgräberstimmung: Die Knappheit an Impfstoffen in den EU-Staaten macht viele Staaten, denen der brodelnde Volkszorn ob immer längerer Lockdowns langsam gefährlich wird, empfänglich für halblegale Angebote.

Da die Devise „Impfstoff um jeden Preis ist besser als keiner“ inzwischen europaweit gilt, und der verantwortungslose Dilettantismus des Horrorgespanns Merkel/von der Leyen genau die Egoismen erst auf den Plan gerufen hat, die sie mit ihrem „gesamteuropäischen“ Impfkonzept angeblich verhindern wollten, ist die Versuchung für viele nationale Regierungen oder regionale Entscheidungsträger groß, die Impfstoff-Offerten von dubiosen Zwischenhändlern anzunehmen. Bekannt wurde vor allem der Fall des Regionalpräsidenten von Venetien in Italien, dem alleine 27 Millionen Impfdosen von Pfizer/Biontech auf diesem Weg angeboten wurden.

Doch inzwischen häufen sich diese Angebote – und flattern nach und nach auch bei anderen Regierungen auf den Tisch; zuletzt vor allem auch Astrazeneca-Dosen. Es handelt sich dabei um keine Fake-Ware oder „Piraterie“, sondern um tatsächliche Herstellerkontingene, die offenbar an private Investoren oder Aufkäufer gingen, die sich jetzt das Geschäft ihres Lebens versprechen – aufgrund einer durch das Gestümpere Merkels und von der Leyen ausgelösten Nachfrageerhöhung.

Impfmafia-Dealer im Lande Laschets?

Eine der Spuren scheint, wie „Bild“ berichtet, nach Nordrhein-Westfalen zu führen, wo ein „Vermittler“ sitzt, der Regierungen nicht nur von EU-Staaten, sondern weltweit 100 Millionen Astrazeneca-Dosen in Aussicht gestellt habe – in kürzester Lieferfrist binnen Tagen bis Wochen, inklusive Sicherheitszertifikaten wie Chargennummern und Haltbarkeitsdatum. Macht sich Laschets Land ein neues Zentrum des staatlich stimulierten „Corona-Drogenhandels“ breit?

Laut Aussagen des Vermittlers sollen die 100 Millionen Graumarkt-Dosen übrigens aus britischer Produktion stammen – aus Kontingenten für Investoren, die nun anscheinend maximal profitieren wollen. Astrazeneca bestreitet dies. Für Zündstoff sorgt allerdings dann die Frage, wieso private Wiederverkäufer derartige Massen des Impfstoffs am Lager haben, derweil der Hersteller die EU und Deutschland mit seiner Ankündigung, statt der angeblich vereinbarten 80 Millionen Impfdosen bis 31. März 2021 nur 31 Millionen liefern zu können, vor den Kopf stieß… (DM)