Polizeiterror im Namen der Gesundheit: Verweilverbote und Treibjagden – langsam wird es gefährlich

Allmählich hört der Spaß auf, und aus einer bisher eher nervigen, aber scheinbar irgendwie doch noch umkehrbaren Tendenz wird ein gefährlicher neuer Dauerzustand: Der autoritäre Verbotsstaat kennt keine Rücksichtnahmen, keine Grenzen mehr. Schikanen und Willkürmaßnahmen werden zur neuen Alltäglichkeit, und Polizisten machen Jagd auf abtrünnige Bürger mit Methoden, von denen sich sogar das Regime in Weißrussland noch eine Scheibe abschneiden kann.

Mit nicht weniger als 300 Verbotsschildern leitete diese Woche die Stadt Düsseldorf zum nächsten Kapitel des Bevormundungs- und Gängelungswahnsinns über: Dort gilt nicht nur, wie zuvor schon in Berlin, fortan eine Maskenpflicht im Auto – sondern erstmals komplette „Verweilverbote“ für Stadtteile. Durch die beliebte Altstadt darf man wenn überhaupt nur noch eilig hasten, stehenbleiben ist bereits bußgeldbewehrt. Keine Schaufensterbummel, kein rastendes Innehalten, kein Anschauen von Sehenswürdigkeiten mehr.

Weil sich aus Sicht der machthabenden „Coronazis“ am Rheinufer in den letzten sonnigen Tagen vor Einbruch der nächsten Kältewelle doch tatsächlich Menschen in die Sonne gesetzt oder auf der Wiese gerastet hatten, soll diesem „unverantwortlichen“ Treiben durch verschärfte Maßnahmen der Garaus gemacht werden. Und wer in den ausgewiesenen Zonen – selbst mutterseelenallein auf weiter Flur im Park oder in Seitenstraßen – spazierengeht oder sogar joggt, muss Maske tragen.

Was Düsseldorf kann, schafft Köln natürlich schon lange – und deshalb gilt seit gestern auch dort in bestimmten Zonen strikte Maskenpflicht, darunter in drei Parks. Die je nach Betrachtungsweise Orwell’sche oder kafkaeske Disziplinierung einstmals freier Bürger offenbart sich zudem in weiteren Zumutungen: Die Maske darf nicht einmal zum Rauchen abgenommen werden, und für die Dauer des Verzehrs von mitgebrachten Speisen oder Getränken darf sie „nur im Stehen und im Sitzen“ kurz abgenommen werden.

Rauchen im Freien nur mit Maske

Nicht nur in einzelnen, besonders „ambitionierten“ Großstädten, sondern überall im Land nehmen sich zudem dieselben Polizisten, die sich bei Einsätzen gegen kriminelle Clans, gewalttätige Linksextreme, Vertreter der migrantischen Event- und Partyszene und gegen ausländische Drogendealer gewohnheitsmäßig einnässen, Eigenmächtigkeit heraus – und ahnden „Regelbrecher“ schlimmer als Schwerverbrecher. Besonders gerne natürlich gegen Querdenker oder AfD-Politiker, wo man sich mit staatlicher Ermunterung praktisch gar keine Zurückhaltung auferlegen braucht – doch zunehmend auch gegen ebenso harm- wie wehrlose Normalbürger.

Das gestern viral gegangene Video der halsbrecherischen Verfolgung eines 17-Jährigen, der beim Umarmen eines Freundes von einer Streife erwischt worden war, durch die Besatzung eines Streifenwagens zeigt das ganze Ausmaß der Psychose in dieser Pandemie, was sogar „Welt“-Chefredakteur Ulf Poschardt  über die zunehmend beängstigende Entwicklung in Corona-Deutschland ins Grübeln brachte:


Was wir hier sehen, ist dies: Unbeteiligte und Passanten werden von Vertretern einer durchgeknallten Staatsmacht in Lebensgefahr gebracht, weil Einzelpersonen behördliche Auflagen eines angeblichen „Gesundheitsschutzes“ angeblich oder tatsächlich verletzt haben. Es handelt sich dabei um nichts anderes als blanken Staatsterror.

Die Einhaltung der Maßnahmen ist von ihrer Zweckmäßigkeit, von jeglicher nachweisbaren wissenschaftlich-medizinischen Begründung und ihrer rechtlichen Legitimationsbasis vollends entkoppelt. Doch die meisten Bürger schlucken den Wahnwitz klaglos. Kein Zweifel: Wenn dieser Corona-Staat den Bürgern vorschreibt, sie dürfen ab sofort nur noch mit einem Finger im Anus aus dem Haus, dann befolgen sie dies akribisch und sorgen sich noch, dass er auch weit genug drinsteckt. (DM)