Der ultimative Preis von Meinungsterror – KLARTEXT [PI POLITIK SPEZIAL]

Stefan Mickisch war ein begnadeter Pianist, Komponist und Musikwissenschaftler. In Bayreuth hatte mit seinen Einführungsvorträgen für die Festspiele Kultstatus. Seine Marke waren Gesprächskonzerte, bei denen der Wagner-Spezialist die Werke großer Komponisten spielte und erklärte. Ende 2020 schlug er mit einem Eintrag bei Facebook große Wellen. Ein Zitat von Hans Scholl aus dem Jahr 1942 löste einen Sturm der Entrüstung bei politisch Korrekten, linken Künstlern, Kulturschaffenden und Medien im Mainstream aus. Am 17. Februar wurde Mickisch tot aufgefunden, Selbstmord wird vermutet. Damit haben Treibjagden auf Andersdenkende in diesem Land – Mickisch war ein scharfer Kritiker der Corona-Maßnahmen – einen neuen Höhepunkt erreicht. Stolz kann darauf niemand sein. Diejenigen, die geholfen haben, Mickisch durch übertrieben scharfe, stigmatisierende und ausgrenzende Kritik in die Verzweiflung zu treiben, sollten sich schämen …