ÖR-Schauspielerin und Heiko-Maas-Partnerin Wörner findet „Corona-Jammern“ unmoralisch

Der öffentlich-rechtliche Konsument kommt an Natalia Wörner nicht vorbei. Kurz vor Drehbeginn zu ihrem ZDF-Corona-Drama „Die Welt steht still“ zeigt sich die Lebensgefährtin unseres Bundesaußenministers Heiko Maas (SPD) von „Corona-Nörglern“ angenervt. „Jammern“ findet die Dame „unmoralisch“.

Natalia Wörners Filmographie ist fest mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verwoben. Seit bald 30 Jahren sorgt der Zwangsbeitragszahler für das finanzielle Auskommen der Schauspielerin. Laut dem Boulevard-Blatt NRZ eine „engangierte“ Schauspielerin „mit Haltung“, die während ihres Wirkens schon mal die eine oder andere Trophäe wie den „Deutschen Fernsehpreis“ oder den „Golden Gong“ abräumte.

2016 bekam sie nicht nur unseren aktuellen Bundesaußenminister Heiko Maas als neuen Lebensgefährten an die Seite gestellt, sondern erhielt just im selben Jahr auch noch das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Schauspielerin „mit Haltung“ sorgte 2017 mit ihrem Heiko für etwas Aufregung im Boulevard-Blätterwald. Das Möbelportal Westwing veröffentliche eine Home-Story des Glamourpaares. Die Werbekooperation wurde in der Altbauwohnung der Schauspielerin Natalia Wörner und ihres Lebensabschnittsgefährten, Heiko Maas, der damals noch den NetzDG-Warrior im Amt des Justizminister gab, abgefilmt. Die Wohnung – auffällig viele Einrichtungsgegenstände stammten aus dem Westwing-Katalog, die „BamS“ taxierte damals die Möbel und Accessoires auf Basis der Katalogpreise auf mehr als 9.000 Euro – liegt, wie die „Unterkunft“ des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn und seines Ehemannes – im begehrten Berliner Stadtteil Dahlem. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung und der Frage, wie die „Homestory-Darsteller“ entlohnt wurden, hatte der Online-Händler die Homestory wieder von der Seite genommen und die gezeigten Produkte aus dem Katalog gelöscht.

Kurz vor dem Drehstart des öffentlich-rechtlichen „Corona-Krimis“ – natürlich mit Natalia Wörner als Intensivmedizinerin in der Hauptrolle – wird die „Ausnahmeschauspielern“ in einem Bildzeitungs-Interview deutlich, was sie von Leuten hält, die sich über ihren Lockdown-Alltag beklagen. Wörner ist von den „Corona-Nörglern“ mehr als angenervt. Auf die Frage, ob man sich an den „aktuellen Alltag“ gewöhnen könne, antwortet die öffentlich-rechtliche Mime, dass sie das gar nicht wolle. Dass die Lage gerade so ist, ist natürlich „doof“, so Wörner. Sich aber darüber zu beschweren sei relativ sinnlos. „Ich habe überhaupt kein Verständnis für Klagen über den Pandemie-Alltag. Ich finde, jeder ist im Moment aufgefordert, solidarisch und besonnen und klug zu handeln. Jammern, zum Teil auf wirklich hohem Niveau, finde ich unmoralisch. Niemand wünscht sich die aktuelle Lage als Dauerzustand. Doch alle, die gesund sind und arbeiten dürfen, sollten etwas dankbarer sein“, so Wörner.

Als Schauspielerin „mit Haltung“, ausgestattet mit einer gefühlten Unendlichkeitsanstellung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und verbandelt mit einem hohen Politfunktionär, beide wohnhaft in einer Dahlemer Altbauwohnung, ist man natürlich befugt, den maulenden Corona-Muffel darüber zu belehren, wie man sich zu verhalten hat. (SB)