FED schwächelt und das Bankensystem bröckelt

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Gerne wird den skeptischen Beobachtern weisgemacht, dass sie lediglich die Flöhe husten hörten, sobald es im Gebälk der Banken mal wieder richtig kracht. Wenn es allerdings um die „Mücken“ geht, verstehen die wenigsten Leute Spaß. Letzteres hat einen geschichtlich gut gesicherten Hintergrund. Es ist eine alte Binsenweisheit, dass das Geldsysteme zwangsläufig rund alle drei Generationen in sich zusammenkracht. Das ist kein Systemfehler, sondern der Plan, der hinter der Umverteilung von unten nach oben steckt. Wir sind seit Jahren überfällig und wir wissen ebensogut, dass es bald wieder soweit ist.

Mit diesem Vorwissen ist man gewarnt und regelmäßig etwas vorsichtiger. Die Zeit, in der sich Papiergeld nebst aller anderen Formen der Geld-Verbriefungen mehr oder minder in Luft auflösen, ist wahrlich keine schöne Zeit. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen, die so etwas jemals in der Realität miterlebten, ist inzwischen ausgestorben. Deshalb wird das Thema gerne verdrängt. Wie sagt der Engländer: „when the stock-market goes wild“ … sollte man besser in Deckung gehen. Wer es dennoch gern etwas wilder hätte, der kann hier bei wildz.com/de/  mal vorbeischauen. Da wird ehrlich gedaddelt, im krachenden Finanzsystem wird ausschließlich mächtig verloren.

Die FED hatte über Stunden einen Blackout

Die FED ist eine der größten Gelddrehscheiben des Planeten. Dort werden pro Tag bis zu drei Billionen Dollar verschoben. Wenn dieser Apparat lahmt, wird das in der Regel nicht ohne Folgen bleiben. Die letzten größeren Stillstand gab es dort im Februar über mehrere Stunden. Hier vermeldet: The Federal Reserve suffers widespread disruption to payment services[CNN]. Der zentrale Dienst konnte nach mehreren Stunden Stillstand wiederhergestellt werden. Diverse nachrangige, aber keineswegs unwichtige Funktionen, waren an dem Tag nicht mehr zu reanimieren. Das war quasi ein kleiner Vorgeschmack auf den Tag, an dem dann rein gar nichts mehr geht. Ob man am Tag X auch versucht sich zunächst mit technischen Problemen herauszureden?

Das Kernproblem des aktuellen Geldsystems in seiner Endphase ist die sogenannte „Nullzinspolitik“. Sie erschwert die Umverteilung von unten nach oben ganz ungemein. Deshalb konzentriert sich sehr viel Geld zur Zeit an der völlig überdrehten Börse, wo es sich in der nicht minder legendären „Blasenbildung“ übt. Normale Geschäftsbanken können da seit langem nicht mehr mithalten. Sie versuchen ihre Reorganisation über die Steigerung der „Entlassungs-Produktivität“ als auch durch intensive Filialschließungen. Alles was Geld kostet muss weg. Banken-Sterben erreicht neuen Höhepunkt • Vielen Filialen geht es nicht schnell genug[Chip]. Dieser Trend wird uns ebenso bis zum Tag „X“ ein treuer Begleiter sein.

Warum in die Ferne schweifen, wo das Ende liegt so nah …

Selbstverständlich kann man den oben geschilderten FED-igen Vorgeschmack einfach ignorieren. Nur vor den absehbaren Folgen wird und diese Ignoranz nicht bewahren. Spätestens wenn sich die Banken auch noch den guten, teuren, bundesdeutschen Grüns-Strom für die Geldautomaten sparen, ist der Crash nicht mehr zu leugnen. Das dürfte die letzte Sparmaßnahme vor dem „Great Reset“ sein. Und wenn wir diesen Punkt zielsicher erreicht haben, dann erst kommt die richtige Welle. Pleitewelle, Bankenkrise, Staatsbankrott • Der große Crash ist nur noch eine Frage der Zeit[Jouwatch].

Aber was soll’s? Bis dahin können wir ja noch ordentlich Party machen. Was schon der Titanic-Klientel den Untergang versüßte, sollte uns doch nur billig sein. Es ist an der Zeit die Propaganda-Kapelle anzuweisen noch etwas lauter zu spielen. Dann hören wir das zermürbende Geächze und Krachen im Gebälk des in sich zusammenfallenden Finanzsystem nicht so sehr. Jetzt fix noch für diese Feier noch den Schampus ranholen, solange man den für bunt bedruckte Scheinchen noch bekommen kann.