Maske ja, Verschleierung nein: Schweizer stimmen für Burkaverbot

"Pilger:Innen" auf dem Weg nach Mekka? (Foto:Von Laiotz/shutterstock)

Sinnfällig und pünktlich zum Weltfrauentag haben die Schweizer gestern per Volksabstimmung einem der frauenfeindlichsten und menschenverachtendsten „Kultur“-Importe in Europa, der weiblichen Vollverschleierung durch Burka und Nikab, einen Riegel vorgeschoben – und sich mit eine zwar knappen, aber dennoch ausreichenden Mehrheit von 52 Prozent dafür ausgesprochen, dass diese muslimischen Unterdrückungssymbole der Frau im kompletten öffentlichen Raum der Schweiz fortan verboten sind. Linke „Islamversteher“ und fehlgeleitete Feministen schäumen.

Ein Novum ist die von den Schweizern beschlossene Verbotsregelung dabei nicht; in zwei Kantonen – St. Gallen und Tessin – galt sie schon vor der Abstimmung, und auch in vielen anderen Ländern wie den Niederlanden, in Österreich und Frankreich bestanden Verhüllungsverbote. Nicht hingegen im unterwürfigen Deutschland, wo linksgrüne Kulturrelativisten gestern prompt in den sozialen Netzen Seit‘ an Seit‘ mit Islamisten und Lobbyverbänden ihre Empörung über die angeblich „islamophobe“, „intolerante“ und „diskriminierende“ Entscheidung in die Luft gingen.

Das gründliche Missverständnis, Nikab und Burka hätten auch nur im Entferntesten irgendetwas mit Weltoffenheit, mit weiblicher Selbstbestimmung oder gar Emanzipation zu tun, hat schizophrenerweise vor allem in dem inzwischen ergrauten bildungsbürgerlichen Milieu der einstigen Verfechter der europäischen Frauenbewegung viele Anhänger. Dass es sich in Wahrheit um eine religiöse Kampfansage, eine Verdammung der freiheitlich-demokratischen und aufklärerischen Gesellschaften und westlichen Lebensweise insgesamt handelt, können sie nicht begreifen.

Nach Minarettverbot erneute Klatsche für politischen Islam

Fortan dürfen Muslimas nur noch in religiösen Versammlungsräumen – „freiwillig“ oder auf Zwang ihrer gottgefälligen Herrengatten hin – die Komplettverschleierung praktizieren; auf Straßen, in Restaurants und Geschäften ist sie untersagt. Es ist nach 2009 das zweite Mal, dass sich die Schweizer Bevölkerung zu ihren offenen, freiheitlichen und menschenwürdekonformen Verfassungswerten bekennt und einer Islamisierung ihres Landes eine klare Absage erteilt; damals hatte eine Volksinitiative „Gegen den Bau von Minaretten“ mit knapp 58 Prozent obsiegt. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, waren beide Abstimmungen – die damals zu den Minaretten und die gestrige zum religiösen Verschleierungsverbot –  vom sogenannten „Egerkinger Komitee“ initiiert worden, einer Bürgerinitiative, die den Widerstand gegen die Machtansprüche des politischen Islam in der Schweiz organisiert.

Was hingegen immer noch funktioniert – vielleicht ein Ausweg für vermummungsaffige Muslimas – wäre eine Kombination aus Sonnenbrille, Kopftuch und Gesichtsmaske, etwa in schwarz gehaltener FFP2-Maske. Im grassierenden Corona-Rausch ließen sich mit dieser „pandemiekonformen“ Combo sogar noch Sympathien sammeln – und der Gesichtsbedeckungsgrad wäre fast identisch mit dem der Burka… (DM)