Messerangriff mit sieben Verletzten in Schweden – mutmaßlicher Täter afghanischer Asylbewerber

Überfall mit Messer (Symbolfoto:Von vchal/shutterstock)

Bei „dem Mann“, der mutmaßlich am vergangenen Mittwoch in der schwedischen Stadt Vetlanda sieben Männer mit einem Messer niederstach und zum Teil lebensgefährlich verletzte, handelt es sich – wieder einmal – um einen 22-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan. 2016 als sogenannter unbegleiteter minderjähriger Flüchtling illegal nach Schweden eingewandert, streitet der verdächtige Afghane vor Gericht sichtlich wütend jede Schuld ab.

Er habe vor dem Untersuchungsrichter geschrien und mit der Faust auf den Tisch gehauen, berichtet der schwedische Fernsehsender SVT über den afghanischen Asylewerber Tamim S. Laut Augenzeugenberichten soll er bei seinem Messereinsatz Allahu Akbar (Gott ist größer) gerufen haben. Das Gericht in Eksjö ordnete Untersuchungshaft an. Der Angriff wird nun als versuchter Mord eingestuft. Staatsanwalt Adam Rullman gab bekannt, dass der Vorfall nicht mehr als Verbrechen mit terroristischen Motiven untersucht werde.

Tamim S. kam laut Free West Media 2016 als „unbegleitetes Flüchtlingskind“ nach Schweden. Im vergangenen Jahr zog er in die rund 13.000 Einwohner zählende Kleinstadt Vetlanda, die in der historischen Provinz Småland liegt. Seine beantragte Aufenthaltsgenehmigung wurde im Oktober 2017 von der schwedischen Migrationsbehörde als eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis genehmigt. Seither werde diese aufgrund der von der Regierung eingeführten Regelung zum Hochschulbesuch immer wieder verlängert. Nach Informationen von Fria Tider „studierte“ er während seiner Zeit in Schweden an der High School, um das Alphabet zu lernen, bestand jedoch keine Kurse. Die Sozialpädagogin von Njudungsgymnasiet, Agneta Kjellgren, erklärte Fria Tider, was der Kurs beinhaltet: „Alphabetisierung bedeutet, dass Sie das Alphabet lernen. Sie müssen das Alphabet kennen, um lesen und schreiben lernen zu können. “

Tamim S. verletzte am vergangenen Mittwoch sieben Menschen, drei davon schwer. Er wurde von der Polizei mit einem Schuss ins Bein gestoppt. „Er war zum Zeitpunkt der Intervention bewaffnet. Er trug ein Messer. Er wurde am Bein angeschossen und getroffen“, erklärte Jonas Lindell, Chef des örtlichen Polizeibereichs in Höglandet auf einer Pressekonferenz am darauffolgenden Tag.

Bei den sieben Opfern handele es sich um Männer, die zwischen 1945 und 1985 geboren wurden. Laut Polizei gebe es keine Verbindungen zwischen dem Täter und den Opfern, sie seien wahrscheinlich völlig zufällig ausgewählt worden.

Laut Martin Takac, Ärztlicher Direktor für chirurgische Versorgung, hatten drei der Opfer lebensbedrohliche Verletzungen wie Stichwunden im Bauchbereich. Insgesamt fünf Verletzte wurden auf der Intensivstation behandelt. Dem medizinischen Personal sei es gelungen, auch die Schwerverletzten so zu stabilisieren, dass sich derzeit niemand in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet.

Der mutmaßliche Täter Tamin S. war polizeibekannt. 2019 und 2020 sei er zweimal wegen geringfügiger Drogendelikte verurteilt und worden, berichtet Free West Media. Er habe während seiner Jahre in Schweden weder gearbeitet noch sich selbst ernährt, noch Schwedisch gelernt. (MS)