Sekundärmigration: Jeden Monat nochmal 1000 Migranten

Migration (Symbolfoto: Durch Jazzmany/Shutterstock)

Jeden Monat lassen sich rund 1000 Menschen im Rundum-Sorglos-Paradies Deutschland nieder, die in Griechenland bereits als Flüchtlinge anerkannt worden sind und eigentlich dort – nach geltendem Recht – verbleiben müssten. Gegen diese sogenannte „Sekundärmigration“ unternimmt die Merkel-Regierung einmal mehr nichts.

Der Begriff der „Sekundärmigration“ meint, dass sogenannte „Flüchtlinge“ irregulär in ein anderes EU-Land weiterziehen, anstatt dort zu bleiben, wo nach den Vorgaben der gültigen Dublin III-Verordnung eigentlich ihr Asylverfahren stattzufinden hat. So wie 2015, als hunderttausende Migranten auf Angela Merkels Einladung in Griechenland ankamen und über Ungarn nach Deutschland reisten, um dort dann das Zauberwort „Asyl“ auszusprechen.

Anhand dieser Sekundärmigration lassen sich in Deutschland pro Monat rund tausend Menschen nieder. Im Januar und Februar dieses Jahres stellten etwa 2100 Personen Asylanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) – und das, so die „Welt„, obwohl sie schon in Griechenland den Status der Schutzberechtigung erhalten hatten. Dies findet in Merkel-Deutschland bereits seit Jahren statt, ohne dass die Regierung den Raubbau an den deutschen Sozialtöpfen – finanziert vom Steuerzahler – irgendwie unterbindet. Von den illegalen Grenzübertritten abgesehen, nimmt zudem seit vergangenem Sommer die legale Einreise von bereits in Griechenland anerkannten „Flüchtlingen“ erheblich zu.

Der Merkel´sche Wahnwitz: „Das BAMF hat die Entscheidung von Asylanträgen von Personen, denen bereits in Griechenland Schutz zuerkannt wurde, ab dem 23. Dezember 2019 rückpriorisiert, weil die Antragssteller bereits über europäische Aufenthaltstitel und Schutzstatus verfügten und aus aufenthaltsrechtlicher Sicht dadurch privilegiert sind.“ Dieser „Entscheidungsstopp“ betreffe alle aus Griechenland kommenden Schutzberechtigten“, berichtet hierzu die Welt.

Gerichte, wie ein OVG im Januar in NRW, welches Ende Januar urteilte, dass bereits anerkannte „Flüchtlinge“ derzeit in Deutschland bleiben müssten, weil ihnen in Griechenland „die ernsthafte Gefahr einer unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung“ drohe, sei bereits einen erheblicher neuer Pull-Faktor entstanden, so die Bundespolizei. Die Information „dürfte sich auch bei weiteren Flüchtlingen und Migranten in Griechenland in naher Zukunft verbreiten“. Schon wegen der „in Griechenland für Schutzberechtigte bestehenden Lebensbedingungen“ sei die „Sekundärmigration“ nach Deutschland „in der Tendenz zunehmend“. Man habe festgestellt, dass jeweils an Samstagen größere Gruppen aus Athen nach Warschau geflogen seien und von dort legal die deutsch-polnische Grenze überquerten.

Dass hinter dem Verhalten der Griechen eine Strategie steckten könnte, um die Massenmigration weiterhin nach Deutschland weiterzuleiten, das vermutet der CDU-Politiker Alexander Throm: „Ich befürchte, dass im Verhalten der Griechen eine neue Strategie steckt: Flüchtlinge anerkennen, Mindestversorgung nicht gewährleisten und schnell weiterreisen lassen. Das muss unterbunden werden.“ Seine Partei, verantwortlich für den nach wie vor tobenden Migrationswahnsinn, fordert der CDU-Funktionär auf, dass diese darauf bestehen müsse, dass Griechenland angemessen für Migranten sorgt. „Bis das erreicht ist, brauchen wir eine Aussetzung der visumfreien Weiterreise von in Griechenland anerkannten Flüchtlingen innerhalb der EU.“

Dafür oder für die Sicherung unserer Grenzen dürfte aber kein Personal zur Verfügung stehen. Denn diese sind ja aktuell in der Verfolgung von Corona-Kriminellen gebunden und müssen Jugendliche, die keine Masken tragen, durch Parkanlagen hetzen. (SB)