Die Grippewelle namens Corona: Auch im Februar weniger Tote als in den vergangenen vier Jahren

Jenseitiges Corona (Symbolbild:Imago/FutureImage)

Dass es sich bei Corona um nichts anderes als diesjährige Spielart der schon immer dagelegenen „Grippesaison“ handelt, also der alljährlich wiederkehrenden respiratorischen Infektionserkrankungen (die in unterschiedlicher Intensität auftreten), dafür mehren sich die Hinweise, je länger diese „Pandemie“ anhält. Da mangels früheren medialen Interesses heute niemand realisiert, dass all das, was uns heute in Panik versetzt, schon immer da war, hilft oft nur der Direktvergleich zu den Verhältnissen in einem konkreten Vor-Corona-Zeitraum.

Nachdem eine Übersterblichkeit – je nach Betrachtungsweise – für 2020 langfristig nicht nachweisbar ist und sich allenfalls für passend ausgewählte Vergleichszeiträume ( „Vorjahre“ 2016-2019, nicht mehr jedoch 2015 oder älter) interpretieren lässt, kann sich für die ersten Monate dieses Jahres, auf dem vorläufigen Höhepunkt dieser tödlichen Seuche, noch nicht einmal dieser Befund halten: Im Februar dieses Jahres sind erneut „weniger Menschen als üblich“ gestorben, wie das Statistische Bundesamt nach einer Hochrechnung heute mitteilt.

Demnach starben im zweiten Monat des Jahres in Deutschland 81.746 Menschen – drei Prozent oder 2.632 Fälle weniger als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat. In der letzten Februarwoche lagen die Sterbefallzahlen bereits elf Prozent oder 2.266 Fälle unter diesem Vierjahresdurchschnitt für eine achte Kalenderwoche, wie „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Übrigens: In keinem der vier Vorjahre wurden uns täglich in den Nachrichtensendungen, auf allen Kanälen, die täglichen Toten wie Fußball-Ergebnisse verlesen.

Als möglichen Grund führen die Statistiker an, dass die Grippeerkrankungen, die normalerweise zu einem Anstieg der Sterbefallzahlen am Jahresanfang führen, in dieser Wintersaison „auf einem vorher nie erreichten, niedrigen Niveau“ liegen. Dies trifft zu – aber nur, wenn – wie politisch propagiert – Corona als „neue“ und separate Infektionskrankheit gesehen wird – obwohl dieses Virus, hätte man nie von ihm erfahren, in seiner Symptomatik (wo sie überhaupt auftritt) und seinen schweren Verläufen ganz eindeutig als „Grippe“ rangiert hätte. (DM)