All das Geimpfe nützt wohl nix: Hohe Corona-Ansteckungsrate bei Impfweltmeister Israel – Vierter Lockdown steht vor der Tür

Impfen auf Teufel-komm-raus (Bild: shutterstock.com/Von Sam Wordley)
Impfen auf Teufel-komm-raus (Bild: shutterstock.com/Von Sam Wordley)

In einem wahren Marathon hatte Israel seine Bevölkerung durchgeimpft und wurde dafür von Imfpjublern gefeiert. Nun stellt sich heraus: Trotz Impfung bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf einem hohen Niveau. Die Corona-Wahnsinnigen könnten demnächst den vierten Lockdown über das Land verhängen. Ganz ähnliches Corona-Impftrauerspiel auch in Chile.

Landesweit erhielten 3,8 Millionen Menschen bereits ihre Corona-Zweitimpfung. Fatal nur: die Zahl der Neuinfektionen bleiben unverändert hoch: Am Dienstag vermeldete das Gesundheitsamt 3662 neue Fälle. Als Gründe für die nach wie vor hohen Corona-Zahlen trotz Impfung werden die jüngsten Lockerungen und Feiertage vermutet. Laut dem Nachrichtenmagazin blick werde befürchtet, dass das Purim-Fest von Ende Februar sich bald auf die Neuinfektionen auswirken wird. Hinzu kommen Sorgen im Zusammenhang mit den Parlamentswahlen in den nächsten Wochen, mit dem Pessach-Fest sowie mit dem Fastenmonat Ramadan.

Wie israelische Medien berichten, scheint dem Land ein vierter Lockdown bevorzustehen. So glauben 62 Prozent der Israelis, die Maßnahme werde in den nächsten Wochen in Kraft gesetzt.

Noch Ende Februar hatten öffentlich-rechtliche Medien wie das ZDF verbreitet, das der in Israel verimpfte Pfizer/Biontech-Impstoff schwere Covid-Verläufe verhindert und sogar Übertragungen unterbinden könnte.

Das gleiche Corona-Impf-Trauerspiel in Chile, das Israel beim Impftempo vor kurzem überholt hat. Trotzdem verzeichnet das Land hohe Infektionszahlen – zuletzt mehr als täglich 5000 neue Infizierte – und das an mehreren Tagen hintereinander. (SB)