Verbrauchergemeinschaft Dresden listet Bio-Bauer Beleites aus: Kontaktschuld zur „Neuen Rechten“

Wegen Kontaktschuld zur „Neuen Rechten“ hat die Verbrauchergemeinschaft Dresden (VG) die Produkte von Bio-Bauer Michael Beleites ausgelistet. Die offene Existenzvernichtungs- und Diffamierungskampagne der VG wird durch die Antifa flankiert.

Das „Streichen“ der Firma Blankensteiner Blumen aus der Händlerliste der Verbrauchergemeinschaft (VG) für
umweltgerecht erzeugte Produkte eG
Dresden haben sich die Verantwortlichen nicht leicht gemacht, heißt es auf der Internetseite des politisch-korrekten Existenzvernichters. Die betroffene Firma des Ex-DDR-Bürgerrechtlers und ehemaligen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen, Michael Beleites, sei als Lieferant für die VG nicht länger tragbar gewesen. Die VG beanstandete, dass Beleites der Pegida-Bewegung 2015 „erstaunlich viele Parallelen“ zu den DDR-Bürgerprotesten im Jahr 1989 attestiert haben soll und er des Weiteren „umstrittene Schriften zum Thema „Rasse“ in den Zeitschriften „Die Kehre“ und „Tumult“ verfasst habe (hier der Gesamttext). Dass beide Zeitungen weder rechtsextrem noch verboten sind, ist der VG egal. Ebenfalls missfallen der VG Beleites Kontakte zur „Neuen Rechten“, wo Beleites u.a. mehrfach als Referent bei Veranstaltungen von Götz Kubitschek auftrat.

Beleites wurde – ohne Vorankündigung und ohne Begründung – nach 12-jähriger Mitgliedschaft Anfang Oktober 2020 aus der VG geworfen. Über die Gemeinschaft vermarktete Beleites Blankensteiner Blumen GbR über 80 % seiner Kräutertees sowie einen Großteil der Frischblumensträuße und Trockenblumengestecke.

Um die „Glaubwürdigkeit“ zu „wahren“ – wobei dieser linksgrün-drehende Klüngel mutmaßlich „Glaubwürdigkeit“ mit politischem Meinungsdiktat verwechselt – „sahen sich Vorstand und Aufsichtsrat nach reiflicher Überlegung gezwungen, ihre Rechte wahrzunehmen und die Zusammenarbeit mit der Blankensteiner Blumen GbR zu beenden“. Der aufgekommenen Kritik begegnet die VG mit einem, nur noch als aberwitzig zu bezeichnenden Gefasel über das angebliche „Verständnis von demokratischem Miteinander“ – mit Verweis auf das eigene Engagement beim linksradikalen Aktionsbündnis „Herz statt Hetze“.

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Beleites nahm in seinem Rundbrief zum Neujahr 2021 zum Rauswurf aus der Dresdner Verbrauchergemeinschaft Stellung. Darin legt Beleites dar, dass sich an die Boykottpraxis des VG-Vorstandes unmittelbar ein Boykottaufruf der Antifa angeschlossen habe. Die linksextremistische Bodentruppe „Undogmatischen radikalen Antifa“ (URA) feierte die Existenzvernichtung des ehemaligen VG-Mitglieds unter dem Motto „Keine braune Blumenwelt! Kein Viertel für Nazis!“ ausgiebig:

„Wir begrüßen daher den Entschluss der VG, solchen Leuten die finanzielle Basis für ihre rechte Agitation zu entziehen. Die Verbannung von Produkten bekannter rechter Akteur*innen und Firmen aus dem Sortiment ist ein richtiger und guter Anfang, allein dies reicht aber nicht.“

Der Vorstand und Aufsichtsrat der VG Verbrauchergemeinschaft eG stört nicht an der Diffamierung des ehemaligen Mitglieds Beleites durch gewaltbereite Linksextremisten. Nein. Die Saubermänner-und Frauen der VG weisen den Vorwurf der „Boykottpraxis“ weit von sich. Viel mehr bringe man das Potential der VG gesellschaftlich ein um „der Gefahr entgegenwirken, dass die Ökologiebewegung dazu benutzt werden könnte, künftig extreme Positionen in der Gesellschaft salonfähig zu machen“.

Besonders freue man sich beim VG darüber, dass eine Austrittswelle bislang ausgeblieben sei. Auf Facebook wirbt die Verbrauchergemeinschaft zusammen mit „Herz statt Hetze“ am 76. Jahrestag der Bombardierung Dresdens dafür, dem „Mythos vom „unschuldigen Dresden“ entgegenzutreten:

 

(SB)