Die schweren Probleme der Kölner Jusos: Indianerkostüme vom Karneval „verbannen“

Muss dringend aus dem Karnevalgeschehen verbannt werden! (Bild: shutterstock.com/Von hadescom)

Die Nachwuchshoffnung der Kölner SPD, die Jungsozialisten (Jusos) haben immense Probleme – gerade in Corona-Zeiten – zu lösen: Aktuell geht es dem Sozialisten-Kindergarten darum, Indianer- oder Chinesen-Kostüme aus dem Karneval zu „verbannen“. 

„Karneval ist ein weltoffenes und multikulturelles Fest. Trotzdem gibt es im Karneval noch immer Tendenzen zu Rassismus“, heißt es in einem entsprechenden Beschluss der Kölner Jungsozialisten, den Jusos. Der ganze rote Quark ist mit der Überschrift „Rassismus raus auf dem Karneval“ überschrieben. Die großen Kölner Sozialdemokraten sollen sich bei ihrem nächsten Parteitag nicht etwa mit den Schäden, welche ihre mitgetragenen Corona-Politik in diesem Land angerichtet hat und noch anrichten werden, beschäftigen, sondern mit dem Kindermist, der unter dem Kampfnamen „Cultural appropriation“ – zu Deutsch „Kulturelle Aneignung“ in den Sozen-Hirnen hausieren geht.

Was die Kölner Jungsozialisten umtreibt, formulieren sie, in zurecht-gegenderter Sprache wie folgt:

Das gilt insbesondere für die Übernahme rassistischer Stereotypen wie Blackfacing, anderer kultureller Vereinahmungen (wie Verkleidungen als amerikanische Ureinwohner*innen,
Asiat*innen etc.) und rassistisch diskriminierende Namen von Karnevalsvereinen
wie beispielsweise ‘Ihrefelder Z******’ (Zigeuner, Anm. JF).“ Die Verantwortlichen in Städten und Landkreisen, in denen Karneval gefeiert werde, müßten deshalb entsprechende Maßnahmen ergreifen, „um die oben genannten Punkte zu verbannen“.

Der Stadtrat Köln soll nach dem Jusos-Willen das Festkomitee Kölner Karneval dazu auffordern, „rassistisch diskriminierendes Verhalten wie oben genannt zu verbannen“. Ganz im Sozialistenstil wird eingefordert, dass betroffene Vereine zu einer Umbenennung „verpflichtet“ – sprich: gezwungen werden.

Gar nicht einverstanden sind die kleinen, linken Gesellschaftserzieher mit Karnevalsgesellschaften wie der „Ihrefelder Zigeuner“. Auch hier erwartet das Jusos-Zentralkomitee, dass der Kölner Stadtrat und das Festkomitee Kölner Karneval dafür „sorgen“, dass solche Traditionen „verbannt“ werden.

Dem links-feministische Diktat scheinen sich auch die Kölner Möchte-gern-Liberalen zu beugen. Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kölner Stadtrat stimmt mit ein, dass Karneval in keiner Weise rassistisch oder diskriminierend sein dürfe. Sterck setzt jedoch pro forma auf „Dialog“ und sollte der nicht das gewünschte Ergebnis liefern, dann auf öffentlichen „Diskurs“. Denn durch diesen „Diskurs“ hätten sich schon viele Karnevalsgruppen „ganz von alleine“ umbenannt oder auch ihre Kostümierung verändert, so der FDP-Kasper Sterck laut dem Magazin t-online.

Die Sprecherin beim Festkomitee Kölner Karneval stimmt ebenfalls in den herbei phantasierten Rassismus-Diskriminierungs- und Antisemitismus-Blödsinn ein und plappert wie bestellt: „Nach unserem Verständnis gehören Toleranz und Vielfalt unbedingt zum Fastelovend, und die uns angeschlossenen 135 Mitgliedsgesellschaften teilen diese Werte.“ Der Bückling wird durch die Sprecherin vollendet, indem man schwört: Grundsätzlich gelte im Karneval wie überall, dass das eigene Verhalten „sicher nicht die Persönlichkeitsrechte anderer verletzen“ solle: „Das bezieht natürlich auch Kostüme mit ein.“

Roger Beckamp, NRW-Landtagsabgeordneter der AfD, kommentiert den tobenden Irrsinn auf Twitter:

„Schock, schwere Not! Ich habe sofort Bärenzahnkette, Tomahawk und Platzpatronen-Silberbüchse entsorgt. Jetzt nur noch die Erinnerung an „Kleine Wolke“ Karneval 1986 verdrängen. Es war alles falsch!“

Andere wollen schon mal vorsorglich ihre Karl May-Bücher verstecken.  (SB)