Von wegen „Schutz der Senioren“: Das Leben der Alten ist der Corona-Politik schnuppe

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Bis heute ist Corona eine Pandemie, die vor allem in Namen eines anmaßenden Gotteskomplexes der Politik ausgerufen wurde, alte und kranke Menschen vor dem Sterben zu bewahren – und dafür allen anderen und jüngeren das Leben (und zunehmend auch Überleben) zu verbieten. Doch die Corona-Politik bewirkt selbst bei in den Bevölkerungsgruppen das Gegenteil dessen, was sie mit ihren Lockdowns und Restriktionen bezweckt: Immer mehr Alte sterben an Einsamkeit und isolationsbedingten Erkrankungen.

Am Ende gibt es also doch nur Verlierer in dieser Pandemie. Es war stets nur Heuchelei gewesen, mit dem schon immer gegebenen und dagewesenen Sterben der Alten, das seit März 2020 globalpropagandistisch auf ein bestimmtes Virus zurückgeführt wird, um Grundrechtsaushebelungen und Diktaturbestimmungen zu rechtfertigen. Tatsächlich sind vor allem der deutschen Bundesregierung, die in gnadenlosem Zynismus wieder und wieder die Generationen gegeneinander ausspielte (und kleine Kinder, die ihren Großeltern zu nahe kommen, in die geistige Nähe potentieller kleiner Mörder rückte), die Senioren immer völlig egal gewesen – sonst hätte sie nicht ihr planmäßiges Wegsperren, ihre koordinierte Vereinsamung in Heimen und Covid-Stationen, ohne Besuchsmöglichkeiten und Gelegenheit zu jeglichem sozialen Austausch, billigend in Kauf genommen.

Statt sie zu „retten“, ließ man sie vereinsamt sterben – und nicht einmal die Impfung, die von den Hochbetagtesten sehnsüchtig als Chance auf ein paar letzte Lebensjahre Nähe zu Angehörigen oder wenigstens ungetrübter Geselligkeit untereinander erwartet wurde, ändert daran etwas: In der Mehrzahl der Pflegeheime werden die längst vollständig durchgeimpften Insassen weiter abgeschottet oder auf ihren Zimmern isoliert, bei nur eingeschränkten oder überhaupt keinen Besuchsmöglichkeiten ihrer Verwandten. Und wer – ob mit oder ohne Corona – an Krebs, Kreislaufversagen oder schlicht Altersschwäche stirbt, kann sich nach wie vor oft nicht von seinen Liebsten verabschieden.

Auch wenn die Regierung in einer ungeheuerlichen Desinformations- bzw. Ignoranzkampagne vorsätzlich jegliche Erhebungen zu den konkreten Lockdown-Schadfolgen sabotiert und beispielsweise bis heute keine Untersuchungen anstellt (oder zumindest nicht veröffentlicht), wie sich die Suizidalität während seit Corona-Beginn entwickelte oder wieviele allein lebende Senioren seit einem Jahr mehr als in den Vorjahren verstorben sind: Man kann anhand der bekannten Datenlage sehr gut abschätzen, dass die Auswirkungen gigantisch sind – und die sogenannten Corona-Toten (in denen ja etliche solcher Fälle bereits enthalten sind) um ein Vielfaches übersteigt.

Keine Untersuchungen über Lockdown-Negativfolgen erwünscht

Bereits 2018 lebten laut statistischem Bundesamt in Deutschland insgesamt 16,9 Millionen Menschen alleine in ihrer Wohnung – 35 Prozent davon (entsprechend 5,8 Millionen) waren 65 Jahre und älter. Berücksichtigt man nun den unstreitigen wissenschaftlichen Konsens darüber, dass Einsamkeit und soziale Isolation den größten, negativen Einfluss auf unsere Lebensdauer haben und nachweislich das Risiko für Krebs, Schlaganfälle und Herzinfarkte erhöhen, dann ist die Pandemie-Politik der Bundesregierung mit ihren Lockdowns sozusagen das größte Senioren-Tötungsprogramm der Geschichte.

Die kaltschnäuzige Gleichgültigkeit der Politik ausgerechnet der Generation gegenüber, mit deren Schutz sie ihr Gesundheitsregime rechtfertigt, zeigt sich nicht nur in verbrämten Todesstatistiken, sondern auch in der Unsensibilität aktueller Vorschläge zum Krisenmanagement. So fordert Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer etwa derzeit wieder mal einen neuen Hardcore-Lockdown, von dem es Ausnahmen zur Deckung des täglichen Bedarfs oder sonstiger Grundbedürfnisse nur noch durch rigides Testen geben soll: „Diese Entwicklung macht die zügige und möglichst große Reduzierung von Mobilität und Kontakten notwendig. In den Kommunen werden gerade sehr viele Testzentren aufgebaut. Einkaufen, Sport, Kultur und Schule mit negativem Test kann die Lösung sein, bis genügend Impfstoff da ist.

Für die jüngeren, die „Digital Natives“ ist die Selbstversorgung über Online-Bestellungen ja kein Problem – in die Röhre aber gucken dann die Älteren, die dazu gar nicht in der Lage sind. Sie müssen sich fortan dann zum Einkaufen in die Testzentren begeben, dort Strapazen und möglichen Ansteckungen aussetzen, um anschließend „offline“ einkaufen zu gehen. Und wer sich nicht testen lässt, muss verhungern? Eine wahrhaft „altenfreundliche“ Politik in dieser durch und durch verlogenen künstlichen Dauerkrise. (DM)