Linke Wahnvorstellungen: „Alltagsrassismus“ beim ZDF

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Zu den aktuellen Framing-Topics der öffentlich-rechtlichen Sender scheint das Ziel zu gehören, den Deutschen in zunehmender Penetranz einen „Rassismus“ anzudichten, den es schlichtweg (und zum Glück) in Wahrheit gar nicht gibt. In einem wahren Meisterstück gewiefter Projektion werden hierzu selbst unverfängliche, freundliche und ohne jeden negativen Hintergedanken gedachte Interaktionen zwischen der hier angestammten Bevölkerung und Migrationsstämmigen als „rassistisch“ interpretiert – und so die Spaltung der Gesellschaft entlang künstlicher Fronten vorangetrieben, um so die Selbstüberhöhung und Privilegierung scheinbarer Opfergruppen zu steigern.

Denn die neomarxistisch-kulturrevolutionäre Identitätspolitik braucht diese Opfer, um durch moralische Anklage und Dauerbeschämung der Mehrheitsgesellschaft die gesellschaftliche und ethnische Transformation begründen zu können, die durch Masseneinwanderung, Förderung oder Duldung von Parallelgesellschaften und Quotenirrsinn zugunsten der sogenannten Diversität auf vollen Touren läuft. In der Werbung ist dieses Bild der neuen Deutschen als überwiegend dunkelhäutige, exotische, afrikanisch-arabisch beeinflusste Mischbevölkerung bereits angekommen.

Mit der Einhämmern von Schuldkomplexen gegenüber Schwarzen, Ausländern, Geflüchteten, aufgrund sichtbarer Merkmale benachteiligten Migrationsstämmiger wird das seit Jahrzehnten in Wahrheit völlig unverkrampfte und lockere Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen gezielt torpediert – und genau diesen Keil treiben linke Medienmacher ins Volk, indem sie uns mangels realer Erscheinungsformen „Rassismus“ über all dort einreden wollen, wo immer es ihre krankhafte Phantasie hergibt.

Bereits letzte Woche hatte der WDR-Jugendkanal „1Live“ propagiert, die falsche Aussprache ausländischer Vornamen sei eine Ausdrucksform von Rassismus. Doch jetzt legt das ZDF nach – und unterstellt „Alltagsrassismus“ und „subtile Diskriminierung“ in normalen, alltäglichen, nett gemeinten und völlig unverfänglichen Dialogen, die sich (wenn nicht gerade Pandemie und Lockdown herrschen) in Deutschland täglich hunderttausendfach ereignen – übrigens nicht nur zwischen Ausländern oder „Menschen mit Migrationsgeschichte“ und hier naturalisierten Kartoffeldeutschen, sondern auch zwischen Einheimischen untereinander:

(Screenshot:Facebook/ZDF)

„Wo kommst du ursprünglich her“ soll also bereits finsterer „Alltagsrassismus“ darstellen – erstrecht auch die neugierige, von Wertschätzung und aufrichtigem Interesse gestellte Frage „Macht man das bei euch auch so?“. Und die Feststellung gegenüber einem Migranten „Du sprichst aber gut Deutsch“ ist sowieso ur-rassistisch. „Hinterfrage dein rassistisches Handeln“, fordert das ZDF seine Zuschauer auf – doch der Schuss ging, es gibt doch noch Hoffnung, nach hinten los: Auf Twitter und Facebook löste der Beitrag einen enormen Shitstorm aus.

Vor allem viele migrationsstämmige Deutsche und Ausländer, also die vermeintlichen Opfer des ZDF-Phantomrassismus, fragten zu Recht wörtlich oder sinngemäß, ob die Sendermacher eigentlich noch alle Latten am Zaun haben – und wiesen darauf hin, dass solche Fragen nicht nur in allen Ländern der Welt naheliegend und natürlich sind, sondern dass sich daran mit Sicherheit auch noch nie ein Deutscher im Ausland gestört hätte. Aufgeschlossenheit, Offenheit für interkulturelle Austausch, die Anbahnung von Freundschaften und damit letztlich Integration beginnen IMMER und überall mit genau den Sätzen, die das ZDF uns hier als rassistisch verkauft.

Unterstellt wird hier, dass die bloße Wahrnehmung von Unterschieden bereits Rassismus sei –  und das ausgerechnet von „woken“ Journalisten, die die Identität anhand sichtbarer Merkmale überhöhen und ihrerseits in Stereotypen denken. Wie bei „Black Lives Matter“ handelt es sich um eine Bewegung, die bezeichnenderweise gar nicht von den betreffenden Opfergruppen selbst getragen wird, sondern von neurotischen weißen Wohlstandslinken, die selbst von den angeprangerten Phänomenen „Rassismus“, „Diskriminierung“ oder „kulturunsensibler Belästigung“ überhaupt nicht betroffen sind. Der moralische Größenwahn, ihre Umwelt in Täter und Opfer zu spalten, ist hier das größte, ja das einzige Problem. (DM)