Merkels Kriegserklärung an die Christenheit – Kommentar zum Oster-Lockdown

In der Bund-Länder-Schalte am 22. März wurde eine Verschärfung der Lockdown-Regeln zu Ostern beschlossen. Martin Müller-Mertens (COMPACT TV-Chef) kommentiert die Beschlüsse vor dem Bundeskanzleramt. Von Gründonnerstag bis zum Ostermontag soll es eine „erweitere Ruhezeit“ geben, um die sogenannte dritte Welle zu durchbrechen. Gründonnerstag und Ostersamstag werden als „Ruhetage“ deklariert, lediglich am Karsamstag dürfen Lebensmittelgeschäfte öffnen. Es gelte damit „an fünf zusammenhängenden Tagen das Prinzip #WirBleibenZuHause“, heißt es in dem zwischen Bund und Ländern vereinbarten Beschlusspapier. Ansammlungen im Freien sind an den Feiertagen verboten. Im privaten Bereich dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Dabei nicht mitgerechnet werden Kinder bis 14 Jahren. Und: Gemeinsame religiöse Feiern an den Ostertages sind ebenfalls untersagt. „Das ist der offenste, das ist der frontalste Angriff auf das Volk seit langer Zeit“, kommentiert Martin Müller-Mertens die Beschlüsse von Merkels Corona-Politbüro vor dem Kanzleramt. Und weiter: „Es ist nicht nur eine Attacke auf das Alltagsleben, wie wir es seit einem Jahr gewohnt sind. Nein, es ist die Kriegserklärung an das Osterfest, an den höchsten Feiertag der christlich-abendländischen Kulturgemeinschaft.