Nena platzt der Kragen, die Hetzmedien reagieren sofort

Nena im letzten Sommer (Foto:Imago/FutureImago)

Die geballte Faust in der Tasche wird irgendwann zur Panzerfaust. Irgendwann können selbst die friedfertigsten Seelen nicht mehr schweigen – angesichts der grauenhaften, grundfalschen Fehlentwicklung, zu der diese Corona-„Pandemie“ und die in ihrem Namen verbrochene politische Geisterfahrt mutiert sind. Stillhalten ist keine Option mehr, und unter den vielen Millionen, denen längst der Kragen geplatzt ist, befinden sich auch mehr und mehr Prominente.

Seit kurzem ist die Liste jener, die die Geduld mit den menschenfeindlichen Maßnahmen, die im Namen eines unverantwortlichen „Lebensschutzes“ verloren haben, um einen weiteren klangvollen Namen erweitert worden: Nena, die deutsche Ausnahmekünstlerin schlechthin, drückte auf Instagram offen ihre Sympathie mit den Kasseler Demonstranten von Samstag aus. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Die Exekutionsmedien fackelten nicht lange und schossen sich sogleich auf die legendäre 1980er-Popröhre ein, die heute ihren 61. Geburtstag feiert.

Der „Spiegel“ ätzte, Nena habe „unter anderem Xavier Naidoo für die Musik“ gedankt, unterlegt von „einem neuen Song des Sängers, der zuletzt immer wieder im Zusammenhang mit Verschwörungsmythen und umstrittenen Äußerungen zur Coronapandemie auftauchte.“ Und weil auf der Kasseler Großdemo am Samstag 20.000 Menschen viele „keinen Mund-Nasen-Schutz“ trugen, „keinen Abstand“ hielten und es „Angriffe auf Journalisten und Polizisten“ gab (den einzigen wirklichen Angriff auf den kritischen Journalisten Boris Reitschuster durch linke Gegendemonstranten scheint der „Spiegel“ hier wohl nicht zu meinen), ist Nenas „Meinungverbrechen“ für die Corona-Wächterpresse evident: Ihre Instagram-Story ließe sich „als eindeutige Solidarisierung mit den Demonstranten deuten„: Denn der Slogan „Danke Kassel“, versehen mit einem Herzsymbol, macht natürlich „toxische“ Gesinnung überdeutlich.

Nena, die Verirrte„, pampte auch der „Stern“ die Sängerin an und fragte fassunglos, so wie Caesar einst seine Meuchelmörder: „Auch Du, Nena?„. Allein der Verweis auf geistige Nähe zu Querdenkern, zu als „Faschisten“ verhetzten, unbescholtenen Menschen, die ihre bürgerlichen Freiheiten zurückverlangen, genügt heute schon, um unters moralische Fallbeil zu geraten: Um Inhalte geht es hier nicht mehr. Nicht mehr um Botschaften, nicht mehr um Überzeugungen. Sondern nur noch um ideologische Extreme: Licht und Schatten, Gut und Böse, „Solidarität“ und „Egoismus“, „Team Vorsicht“ (Söder) und „Team Rücksichtslosigkeit“. Die Spaltung ist zur Vollendung getrieben worden.

Kontaktschuldvorwurf geht hier schnell nach hinten los

Wenn die regimetreuen Corona-Panikjournalisten sich diesmal da bloß nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt haben. Denn Nena ist eine völlig ganz Hausnummer als ein Xavier Naidoo, ein Michael Wendler oder solche Vollspinner wie Attila Hildmann. Die Frau ist eine Ikone der Jugend einer ganzen Generation, zu ihr und ihrer Musik haben viele Deutsche einen emotionalen Bezug. Sie ist authentisch, nach der „Neuen Deutschen Welle“ erschien sie dem einen oder anderem vielleicht zeitweilig als etwas esoterisch angehaucht oder spirituell; doch sie ist in der breiten Bevölkerung hochgeschätzt, aufrichtig und bodenständig.

Nena ist, auch im Ausland (vor allem in den USA, wo ihr der historische Chartspitzenerfolg mit „99 Luftballons“ sogar in der deutschen Version gelang), ein Aushängeschild der goldenen Jahre der Bundesrepublik, als dieses Land noch Grund hatte, stolz auf sich zu sein, lange vor dem Zersetzungswerk der Trümmerfrau Merkel im Kanzleramt.

Kein Mensch glaubt daher das Ammenmärchen, dass auch sie plötzlich den Verstand verloren hat und sich Spinnern und Paranoikern vom bösen Ufer zuwendet. Bei einer Person ihrer Größe wird die Kontaktschuld schnell zum Bumerang: Denn dass auch jemand wie Nena den Mund aufmacht, zeigt eher, wie weit sich die veröffentlichte Meinung und die Parolen der autoritäts- und staatshörigen Daueralarmisten vom Denken und Fühlen der Normalbürger entfernt haben. Mit jedem prominenten Künstler mehr wird die Lage für die Wagenburg der kanzleramtstreuen Medien kritischer. (DM)