Drei Wochen nach Totalöffnung in Texas: Sinkende Fallzahlen, kaum Klinikauslastung

Texas-Gouvernor Greg Abbott im Februar (Foto:Imago/ZUMAWire)

In Texas ist seit Anfang März ALLES offen – die sogenannte Pandemie ist dort praktisch vorbei. Keine Schließungen, keine Kontaktbeschränkungen – und nicht einmal die Maskenpflicht gibt es mehr. In deutschen Medien findet man darüber praktisch KEIN Wort, hier hört man lieber auf Panik-Soziopathen wie Karl Lauterbach und lockdownaffine Experten, und lässt sich mit Schockbildern aus Brasilien verschüchtern. Die Manipulation der Öffentlichkeit läuft im bald sechsten Lockdown-Monat weiter reibungslos.

Seit Tagen verfolgen wir in den deutschen Medien wieder das Katastrophenorchester aus Brasilien, wo die dortige Variante P.1 im Großraum Manaus und im Amazonasbecken für wahre Leichenberge verantwortlich sein soll. Die Überlastung des brasilianischen Gesundheitssystems wird durch Bildern von frisch geschmückten Massengräbern lustvoll ausgemährt (Frage: kannte eigentlich einer der berichtenden Journalisten die Situation dieses Gesundheitssystems vor Corona?), ebenso wie die täglich 3.000 Covid-Toten ohne nähere Informationen über reale Todesursachen, Vorerkrankungen und Alter vermeldet werden. Dejà vú: Wir sind wieder zurück im Frühsommer 2020, so scheint es – nur dass alles, was damals Trump in den USA angelastet wurde, nun Eins zu Eins auf die Hassfigur Jair Bolsonaro und Brasilien übertragen wird.

Wenn sich die Medien diesmal nur nicht wieder so irren wir damals: Bekanntlich sorgte am Ende der „Ignorant“, „Leugner“, „Verharmloser“ Trump, zeitgleich während die Deutschen über ihn schäumten, für eine ausreichende und rasche Impfstoffversorgung – und führte sein Volk noch lange vor Amtsübergabe an Joe Biden erfolgreich aus der Corona-Krise, während in Deutschland das Sterben erst so richtig losging, dank einer geradezu kriminell unfähigen und untätigen Bundesregierung.

Zur Erfolgsstory der Corona-Bewältigung in den USA dank Trump gehört eben auch die gegenwärtige Situation in Texas, die – aus gutem Grund – hierzulande, ganz anders als die angeblichen Horrornachrichten aus Brasilien, völlig totgeschwiegen wird. Und für dieses Schweigen gibt es einen Grund: Das, was in Texas seit 5. März geschieht, ist eine absolute Sensation und müsste zwingend dazu führen, dass hierzulande (und auch anderswo) SOFORT ALLES AUFGEMACHT werden müsste, dass der Lockdown sofort beendet werden muss und sämtliche Corona-Auflagen gekippt werden müssen.

Mutiger Alleingang eines Gouverneurs mit Signalwirkung

Damals beschloss nämlich der texanische Gouverneur Greg Abbott – so wie auch der Regierungschefs von Mississippi und zuvor mit Einschränkungen bereits der Staat Florida – die Aufhebung sämtlicher Corona-Beschränkungen. In den Monaten zuvor, auch noch während der (in den USA immer freiwilligen!) Impfkampagne war – während bei uns die „zweite Welle“ zelebriert wurde –  im Einzelhandel und der Gastronomie die Kapazität noch eingeschränkt gewesen, auf 25 Prozent, dann 50 Prozent und zuletzt 100 Prozent. Seit über zwei Wochen nun gilt die Vor-Pandemie-Situation 100 Prozent. Das bedeutet: ALLE Cafés, Bars, Clubs, Discotheken, Kinos, Fitnessstudios, Geschäfte haben völlig uneingeschränkt geöffnet.

Auch das „mask mandate“, die Maskenpflicht, wurde gekippt – wobei auf Country-Ebene die lokalen Behörden nach wie vor Ausnahmen verhängen können, was viele demokratischen (und Washington-konformen) Counties natürlich tun. Auch in von der Bundesregierung mitbestimmten Behörden und Institutionen (Banken, Versicherungen, öffentlichen Gebäuden) gilt die Maskenpflicht. Ansonsten aber nirgendwo mehr. Es gelten lediglich Empfehlungen, wie sie das Central für Disease Control (CDC, das US-Pendant zum deutschen Robert-Koch-Institut) vorgibt – doch sie sind fakultativ.

Das Leben vor Corona ist in Texas wieder zurückgekehrt. Gouverneur Abbott war für seine Entscheidung von den US-Linken, der neuen US-Administration und den Gesundheitsbehörden angefeindet worden; Biden warf ihm „Neandertalerdenken“ und „grausame Rücksichtslosigkeit“ vor. Und nun, nachdem zwei komplette Inkubationszyklen durchgelaufen sind? Gibt es Leichenberge, explodieren die Kliniken, steigen wenigstens die Inzidenzen? NICHTS davon. Abbott selbst unterrichtet seine Bevölkerung jeden Tag über die aktuelle Entwicklung. Und die kann sich sehen lassen: Die Fälle in den Kliniken steigen nicht, sie sinken. Die Impfkampagne läuft unvermindert weiter – auf freiwilliger Basis, wie gesagt. Der Anteil der Positiven unter allen Getesteten sinkt weiter – auf 5,81 Prozent innerhalb der vergangenen Wochen (die niedrigste Rate seit vergangenem Mai und die zweitniedrigste der letzten 12 Monate in Texas). Auch die Infektionskurve bestätigt dies:

(Quelle:NYT)

Wenn einer der größten US-Bundesstaaten mit fast 30 Millionen Einwohnern eine derart günstige und ermutigende Entwicklung zeigt, obwohl seine Hauptmetropole – und Weltstadt – Houston als viertgrößte Stadt der USA, bei wieder voll geöffneten Flughäfen und renormalisiertem Fernverkehr, mehr noch als jede deutsche Stadt doch ein „Einfallstor“ für Viren und gefährliche Mutationen sein müsste: Dann ist der ultimative Beweis erbracht, dass die Lockdowns völlig sinnlos sind. UND es ist damit auch bewiesen, dass es sich bei dieser Pandemie um einen epochalen Fehlalarm handeln muss, der nur dann als gerechtfertigt betrachtet werden kann, wenn man das schon immer dagewesene, natürliche Sterbegeschehen künstlich einem Virus zuschreibt, um damit einen lebensfeindlichen Ausnahmezustand zu legitimieren. (DM)