Lauterbach parshipt jetzt: „Dr. Tod“ auf Brautschau

Wer kann diesem verführerischen Lächeln des Mannes mit der größten Meise, Pardon:Fliege, widerstehen? (Foto:dts Nachrichtenagentur)

Karl Lauterbach wirkt vom Typ her zwar so wie einer, der als Kind stets alleine auf Schulhof in der Ecke stehen musste und deshalb alle anderen beim Direktor verpetzte. Seinem Mitteilungsdrang hat dies jedoch keinen Abbruch getan – wie sonst wäre es zu erklären, dass er von Talkshow zu Talkshow tingelt, allabendlich seine entzückende Kauleiste aufreißt, die jeden Zahnarzt in den Suizid treiben müsste, um „Fear & Loathing of the Virus“ unters Volk zu bringen.

Fast täglich hat der Scherzbold unter den SPD-Gesundheitsexperten einen Kalauer aus dem Corona-Horror-Kabinett für uns, nur dass uns das Lachen regelmäßig im Halse stecken bleibt. Was wohl beabsichtigt ist, denn Heiterkeit hilft gegen Heiserkeit, ist gut gegen irgendwelche Racheengel im Rachenraum und stärkt das Immunsystem. Bei so viel Stress kann natürlich das Privatleben ziemlich in die Hose gehen, oder eben nicht in die Hose gehen. Die Medien nehmen nun herzlichen Anteil an Lauterbachs Sorgen und verbreiten diese wie die Pest.

Was müssen wir da nun lesen? „Ich möchte tatsächlich nicht den Rest des Lebens Single bleiben„, so Lauterbach im Interview mit dem Magazin „Bunte“, und er fügt hinzu: „Zum kompletten Glück fehlt mir eine liebevolle Frau.“ Die meisten würden vermutlich eher darauf tippen, dass dem SPD-Politiker eine gute Psychiaterin fehlt – doch Zeit für horizontale Interaktionen – ob im Bett oder auf der Couch – hat die „Zahnfee mit dem Hollywood-Lächeln“ (Tim K.) ohnehin nicht, denn: „Im Moment fehlt mir dafür die Zeit„, so Lauterbach.

Sein Job, sagt der dauertourende „Experte“, sei in der Corona-Zeit nun einmal „extrem aufreibend„. „Aufreibend“? Von der Art Stress, die Lauterbach hier bejammert, können viele, die zu Hause eingesperrt sind, nur weil ihnen die Nase läuft, nur träumen. Wie auch die zahllosen Unternehmer und die mit faktischem Berufsverbot belegten Künstler, die (anders als Lauterbach) keine fünfstelligen monatliche Bezüge vom Staat erhalten.

Potenz und Kompetenz gleichermaßen

Was in den Neunzigern der wirre Plastinator Gunter von Hagens war, ist heute Lauterbach: „Dr. Tod“ reloaded. Warum nun findet ein so zuversichtlicher, lebens- und freiheitsbejahender Mensch, der jeden Abend von zehntausenden Toten, dringend erforderlichen Ausgangssperren und täglich knallhart-knallhärteren Lockdowns doziert, bloß keine Partnerin? Liegt es womöglich an seiner fachlichen Potenz – sorry: Kompetenz -, dass er die Frauen reihenweise das Fürchten lehrt? Seine Ex-Frau, die clevererweise frühzeitig das Weite suchte und heute mit genau gegenteiligen, realistischeren Ansichten zu Corona besticht, steht kaum mehr zur Verfügung; wohl aber böten sich Anne Will, Sandra Maischberger, Maybrit Illner oder Markus Lanz stünden als Auswahl an… oder sind die alle schon vergeben? Wenn ja, wäre das bei Lauterbach doch sicher kein Hindernisgrund (und bei Karlchens Charme auch kein Problem, die Konkurrenz auszuspannen).

Im linksgrünen Lager stünden auch jede Menge geeignete Kandidatinnen zur Verfügung: Claudia Roth zum Beispiel, die sieht auf jeden Fall aus, als ob sie einen Gesundheitsexperten in ihrer Nähe benötigen würde. Oder Renate Künast, die bestimmt so feschen Kerl wie den Karl nicht von der Bettkante schubsen würde, bevor sie vor die Hunde geht. Vielleicht auch Sawsan Chebli, das wäre ein hübsches Beispiel für eine Multi-Kulti-Ehe oder auch der Anton Hofreiter, wenn der sich dann breitschlagen würde. Allesamt knackige Bräute. Oder eben, unser Tipp, einfach mal beim Seelenklempner oder bei Zahnärzt*Innen sein Glück versuchen. Oder sich einfach selbst treu bleiben – denn unbestätigten Gerüchten zufolge verliebt sich in Deutschland alle 11 Minuten ein Virologe in sich selbst.

Apropos Virologe: Melanie Brinkmann oder Dr. Christiane Drosten hätten für die zarteste Versuchung, seit es Schwarzseherei gibt, bestimmt auch ein zumindest offenes Ohr, wenn da nicht noch viel mehr offensteht. Jouwatch wünscht auf jeden Fall viel Glück bei der Partnersuche. Einen Tipp hätten wir da aber noch: Einfach die Maske aufsetzen… dann klappt’s auch mit der Nachbarin, notfalls ja vielleicht sogar auch mit der Kanzlerin. (RR/DM)