40.000 Krebstote zusätzlich durch Corona-Maßnahmen: Das Schweigen der Heuchler

(Symbolbild: shutterstock.com/Von Photographee.eu)

Verfängliche Wortmeldung eines echten Gesundheitsexperten von der täglichen Klinikfront für die Corona-Heuchler: Kein Geringerer als der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums, Professor Michael Baumann, warnt vor gigantischen Todeszahlen infolge der Lockdown- und Corona-Notstandspolitik mit ihrer einseitigen Fokussierung und Monofixierung des gesamten Gesundheitsbetriebs auf ein einziges Virus: Alleine 35.000 bis 40.000 zusätzliche Krebstote sind dadurch pro Jahr zu erwarten. 

Grund ist laut dem Experten vor allem, dass immer mehr Patienten sich vor Kliniken fürchten oder keine Termine für Untersuchungen und Behandlungen erhalten, wie „Bild“ schreibt. Es sind genau die sogenannten „Kollateralschäden„, die von der unverhältnismäßigen Corona-Politik zynisch in Kauf genommen werden.“ Der hessische Klinikchef Baumann befürchtet bis zu 20 Prozent mehr Krebstote – entsprechend bis zu 40.000 zusätzlichen Toten jährlich. Als einzige Partei ihn Bundestag ging die AfD auf die Warnung des Professors ein und kommentiert: „Schluss mit dem Lockdown-Irrsinn! Risikogruppen schützen und Krankenhaus-Infrastruktur stärken!

Baumann vermochte zwar keine konkreten offiziellen Zahlen zu nennen, da es zum Teil bis zu zwei Jahre dauern kann, bis die Zahlen des Krebsregisters veröffentlicht werden. Dennoch ist die perspektivische Datenlage bedrohlich; er beruft sich daher auf eine britische Studie aus dem vergangenen Juli, die alleine nur für ersten Monate der Pandemie und in Großbritannien „mit mindestens 7000, im schlimmsten Fall bei anhaltenden Einschränkungen sogar mit bis zu 35.000 zusätzlichen Krebstodesfällen“ rechnete. In Deutschland liegen die Zahlen sogar noch höher.

Zu Worten kommen nur Lauterbach & Co.

Die Wahrnehmung der Toten in dieser Pandemie wird trotzdem weiterhin fast ausschließlich von Angsthetzern wie Karl Lauterbach beeinflusst – einem „Gesundheitsexperten“, der seit Jahrzehnten gar nicht mehr als Arzt arbeitet, sondern Berufspolitiker ist (sogar in seinem letzten medizinischen Amt als Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie, IGKE, an der Universität zu Köln wurde er bereits vor 22 Jahren „beurlaubt“) und seit 16 Jahren durchgehend im Bundestag sitzt. Wenn er nicht fast allabendlich in Talkshows herumlungert und mit neuen Todeszahlen droht, informiert er sich zuhause über Studien im Internet, deren verkürzte, ihm genehme Ergebnisse er sogleich auf Twitter populistisch ausschlachtet.

Aber auch andere „Todesengel“ wie Christian Drosten, der vor hunderttausend Infizierten pro Tag in der dritten Welle warnte (so wie er für letztes Jahr ein Covid-Massensterben in Afrika prophezeite, das es dann nie gab), sorgen für das Panikfundament, auf dem die Politik ihren Corona-Tempel errichtet hat – und seit einem Jahr alle anderen, weitaus bedrohlicheren Krankheiten und Gesundheitsrisiken ausblendet. (DM)