Deutsche Wahlen als Waschmaschine für politisch korrekten Glanz

bunt rein, braun raus (Foto: Von Rozhnovskaya Tanya/Shutterstock)

Du kannst wählen, was du willst, es kommt am Ende immer das gleiche Programm in nur leicht variierten Unterschieden dabei heraus. Das ist die bittere Wahrheit, die sich seit Beginn der Regentschaft von Angela Merkel sukzessiv verfestigte.

Von Hans S. Mundi

Unter der grünlinken Merkel, der in der Wolle gefärbten Ex-DDR-Kommunistin, wurde ausgehend vom durch Merkel okkupierten bürgerlichen CDU/CSU-Lager die gesamte Parteien- und Medienlandschaft auf eine stramm ökolinke Agenda getrimmt. Im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl werden nun wieder Bündnisse in den Medien durchgespielt, bei denen die massiv ausgegrenzte AfD mit ihren Wählerinnen und Wählern nicht als Teil der Volksherrschaft in Parlamenten und Regierungen anerkannt wird.

Das Wahlergebnis steht bereits fest: Alles wird Grün!

Es soll eben alles so weitergehen wie bisher. Demokratie hin oder her. Immer weiter dem linksflankierten Marsch in den politischen Abgrund folgend. Das Grüne Wahlprogramm ist das neue Dogma – und zwar für alle Parteien, Merkel hat dafür in mehr als 16 Jahren raffiniert und zielstrebig die Weichen gestellt. Der „Green Deal“ ist nicht nur auf EU-Ebene ein totalitärer Pakt. Und alle machen mit. Bis auf die AfD, die darf nicht mitspielen und muss leider draußen bleiben.

Bundestagswahl 2021 – wir wählen uns einen Grünen Klimawandel

Wer immer auch, mit wem immer auch, wozu immer auch, wohin immer auch koaliert, es ändert sich nichts an den entscheidenden Schlagworten, die immer abzuarbeiten sind, bzw. dann künftig wären: Klimawandel und Klimaziele, Gender-Gesellschaft vs. klassische Familie sowie Sprachverhunzung und Quoten-Diktat, Abschaltung aller AKWs und Kohlekraftwerke und maximale Verteuerung von Benzin und Heizöl, hohe Strompreise für die ideologische Energiewende, hohe Steuern und Abgaben, steigende Staatsquote und außenpolitische Geisterfahrt mit Geldgeschenken in alle Welt, Migration ohne Limit und schrottreife Bundeswehr sowie kränkelnde Bildung mit pädagogisch-ökolinker Gehirnwäsche und „Frühsexualisierung“ durch fanatische Umerzieher, Totalität durch Minderheiten, welche die Mehrheit unterdrücken und an den Pranger stellen.

Politische Orgien im Saustall Deutschand: Grüne und FDP befruchten sich

Grüne und FDP sind in einem zweiten Sondierungsgespräch über eine mögliche Ampelkoalition nach eigenem Bekunden deutlich enger zusammengerückt. Landeschef Michael Theurer nannte die Gesprächsatmosphäre nach dem Treffen am Mittwoch „außerordentlich positiv“. „Wir sind uns in jedem Fall menschlich im Austausch näher gekommen.“ Mit jedem Gespräch wachse die Vertrauensbasis. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz nannte die Gespräche „sehr konstruktiv, bereichernd, befruchtend“. Auch er bestätigte, dass man sich näher gekommen sei. „Ich war schon angetan, was uns präsentiert worden ist.“ Er sehe bei der FDP das ernsthafte Bemühen, dass man bereit sei, eine Koalition einzugehen – im Gegensatz zu 2016.“

Happy Hour bei der FDP: Alles zum halben Preis

Nun machen sich die „Liberalen“ auf den Hurenweg. Sie prostituieren sich inzwischen dermaßen ordinär in Richtung LinksGrünGender, dass man sich vorstellen kann, wie diese Sorte Berufspolitiker sich schon auf Dienstwagen und weitere Privilegien freut. Man will mitregieren, sagt nicht nur der opportunistische Chef Lindner, der nicht mehr in der Lage ist, alle liberalen und libertären Urgedanken heutzutage noch eigenständig in einem Kontrast zur herrschenden Lage zu definieren. Steuersenkungen? Die FDP zittert am ganzen Leib, wenn sie daran denkt, wie sie unter Westerwelle in der Regierung von Merkel/Schäuble derart fies vorgeführt und abgewatscht wurde, dass der feige Haufen letztlich wegen absoluter Überflüssigkeit aus Parlamenten flog und nicht mehr als politischer Beistelltisch benötigt wurde.

Die Grünen wollen die FDP als Beistelltisch, als Ablage für ihr Regierungsprogramm

Kurz vor den Verhandlungen beharrten die Grünen noch deutlicher auf ihren Standpunkten. „Wer mit uns regieren will, muss bereit sein, gemeinsam mit uns die großen Zukunftsaufgaben Klimaschutz, Innovation und Zusammenhalt anzupacken“, stellte Landeschef Oliver Hildenbrand klar. „Wir wissen sehr genau, was wir wollen.“ Nun wolle man erfahren, was den anderen besonders wichtig sei – und was die anderen bereit wären, mit den Grünen zu machen. Derjenige, mit dem man am meisten hinkriege, der habe einen „Stein im Brett“. Die nächste grün geführte Landesregierung müsse beim Klimaschutz Tempo machen, betonte Hildenbrand. „Ein ambitioniertes Klimaschutzsofortprogramm ist für die nächste grün geführte Landesregierung gesetzt.““

Mehr ökologischen Sozialismus wagen – FDP wählen!

Jetzt möchte man wieder Steigbügelhalter sein, irgendwelche Ämter haben und auf wichtig machen – um sich dann mit den Grünen gegen den Bürger, gegen die Automobilindustrie und gegen jede Bürgerlichkeit zu wenden. Liberal heißt heute Arschkriechen ohne liberal zu sein. Wo FDP draufsteht, ist nicht mal mehr FDP drin, denn da ist einfach nur noch heiße Luft von Postenreitern, die inhaltlich nichts mehr zu bieten haben. Die FDP ist nicht etwa radikale Hüterin von Recht und Gesetz, von soviel Staat wie nötig und so wenig Staat wie möglich. Das ist schon lange vorbei. Die FDP will einfach nur so tun als ob man sie bräuchte. Daher macht sie alles mit. Mehr Sozialismus wagen – FDP wählen!

Fridays for FDP – Liberale unterstützen Verbotsparteien

Soziale Marktwirtschaft bewegt sich immer dramatischer in Richtung sozialistische Planwirtschaft, was gerade all jene Sektoren betrifft, die von der „Energiewende“ umgekrempelt und teils schlicht vernichtet werden. Die FDP kämpft nicht etwa für liberalen und demokratisch-freiheitlichen Geist aus Aufklärung und Toleranz, sie kokettiert lieber mit Bündnissen in denen neomarxistische Fanatiker und sektiererische Umerzieher das Sagen haben, welche die Freiheit der Bürgergesellschaft zerstören und das Individuum ins Kollektiv zwängen wollen und bereits drohend von Enteignungen, Verstaatlichungen und immer mehr von Zensur und ideologischer Kontrolle reden. Nicht einmal das eigene Geschlecht wird noch in Ruhe gelassen, Verbote und obskure bis perverse Vorschriften wachsen in den Himmel. Fridays for metoo-Gaga! Kampf den alten weißen Männern! Nieder mit der Meinungsfreiheit!

Vorwärts, liberale Genossen, werdet auch ihr zu Grünen Hippies – Die EU wird stringend zum ökolinken Zentralorgan umgebaut, was zunehmend mehr an eine EUdSSR als ein Bündnis freier marktwirtschaftlicher und bürgerlicher Länder erinnert. Minuszins als Symbol einer totalitären Staatswirtschaft, die den Menschen das Gesparte raubt und den Zins für sich selber einstreicht – ein echt liberales Programm (haha). Die FDP steht nirgends gegen die ökolinke Einheitsfront und kann noch nicht mal mehr mit einer sauberen liberalen Analyse der fatalen Merkel-Jahre aufwarten. Die FDP ist ein gelbes Nichts. Bald also dann nach der Wahl in der Umkleidekabine um Rote Socken und Grüne Schals und geschlechtergerechte Unterwäsche anzuziehen. Lindner und Konsorten tragen einfach alles.

GRÜNfdpspdcducsulinkspartei – Merkel hinterlässt zum Abschied eine ökolinke Einheitsfront mit einem Allparteienbündnis wie einst in der DDR

Als Opposition im Bundestag ist die grün-liberale Zusammenarbeit längst die Regel. Ob beim gemeinsamen Agieren in den Untersuchungsausschüssen, bei der Wahlrechtsreform, wo sie mit den Linken zusammen einen eigenen Gesetzentwurf eingebracht haben oder in der Rechts- und Innenpolitik, wo etwa die Grünen-Innenpolitikerin Irene Mihalic von „vielen Schnittmengen“ und einem „gemeinsamen Verständnis von Rechtsstaatlichkeit“ spricht. Zwar legen beide Seiten Wert darauf, dass es sich bei den Annäherungsversuchen keineswegs um vorgegriffene Koalitionsgespräche handele. Dennoch glaubt die Liberale Suding, dass bei neuerlichen Jamaika-Verhandlungen vieles anders laufen würde als 2017: „Die Lage ist eine andere und auch die handelnden Personen sind dann andere“ – neue Parteichefs bei den Grünen und der CDU etwa.“