Lauterbachs Opfer: Niemand schert sich um die Impftoten

Symbolfoto:Von robypangy/shutterstock

Es ist erstaunlich zu beobachten, wie gut auch nach einem Jahr Corona das menschliche Normalgespür für Verhältnismäßigkeit, für Zahlenrelationen noch immer funktioniert, wenn es nicht durch gezielte Propaganda und Gehirnwäsche vernebelt wird: Bei den Corona-Impfungen toleriert die breite Masse, ebenso wie die politischen Entscheider, auf einmal Tote, Invaliden, lebensgefährlich Erkrankte, die unter zuvor völlig beschwerdefreien Geimpften kurz nach Erhalt der Spritze zu beklagen waren. Was sind schon 6,31 oder 250 mutmaßlich an Impfnebenwirkungen Verstorbene gegen Millionen von Geimpften?

Diese Betrachtungsweise ist zwar die einzig richtige und sie ist keineswegs zynisch – doch ihr Zynismus liegt heute darin, dass sie das genaue Gegenteil des Umgangs mit den sogenannten Covid-Toten darstellt. Um die Gefährlichkeit der Pandemie ins Unermessliche zu steigern, wurde von Beginn an ein Wirbel über jeden noch so seltenen tragischen Einzelfall gemacht, dass jede Relation und jedes Normalempfinden abhanden kam. Wer darauf verwies, dass es ethisch und nach allen Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit sowie auch einer staatlichen Schadensminderungspflicht ein Unding ist, Grundrechte einzuschränken, ganze Wirtschaftszweige lahmzulegen und die Menschen einzusperren, weil ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung (und vor allem Hochbetagte und bereits Kranke) ein erhöhtes Risiko hat, an einem Virus zu sterben: Der wurde plattgemacht, als menschenverachtender und unsolidarischer Egoist ohne Mitgefühl abgestempelt. Dass eine Regierung aber die Aufgabe hat, nach vorheriger gesellschaftlicher Gesamtbetrachtung aller Folgen abzuwägen, ehe sie solch weitreichende Entscheidungen wie auch nur teilweise, erst recht nationale Lockdowns trifft, geriet völlig aus dem Blick.

Dieselben, die die Schreckensszenarien von reihenweise wegen ihrer rücksichtslosen Enkel erstickender Großeltern oder von angeblich zuvor „ohne jede Vorerkrankung, topfit“ auf Intensivstationen beatmeten Jüngeren bereitwillig  bereiteten und als Argumente für den Ausnahmezustand anführen, obwohl es sich nachweislich um extrem seltene Fälle handelte, verschließen nun jedoch beide Augen vor tragischen, offensichtlichen Impf-Opfern. Hinter jeder der an Hirnvenenthrombosen oder sonstigen Komplikationen mutmaßlich nach Erhalt des Astrazeneca-Vakzins verstorbenen jungen Frauen steht selbstverständlich ein persönliches Schicksal. Erst gestern berichtete die „Welt“ in einer erschütternden Reportage über eine 32-jährige, mitten im Leben stehende Frau, die als Psychologin in einer Rehaklinik im westfälischen Löhne bereits Mitte Februar ihre Impfung mit dem Wirkstoff erhalten hatte – und wenige Tage später an einer Hirnblutung verstarb. Ihre verzweifelte Mutter sucht nun nach Antworten.

Riesenzinnober um 100jährige Covidtote, Schweigen über 32jährige Impftote

Tatsächlich ist es leider so: Als 90- oder 100-Jährige an oder mit Covid starben, wurde ein medialer Wirbel darum gemacht, als ob die venezianische Pest ganze Landstriche entvölkert hatte. Wenn hingegen eine junge Frau an einer Impfung gegen Covid stirbt (eine Krankheit, die ihr selbst im Infektionsfall höchstwahrscheinlich überhaupt nicht gefährlich geworden wäre), dann wird dies als in Kauf zu nehmender, zum Glück ja „extrem seltener“ Kollateralschaden verbucht. Und die Opfer fließen dann als wertvolle Studienobjekte in die laufenden Impfuntersuchungen im Zuge dieses globalen Menschenversuchs ein.

Wir scheiben, was andere verschweigen – Jouwatch-Kugelschreiber in rot oder schwarz – 4,99 Euro

In Wahrheit tragen all die, die sich das Emblem des Lebensretters ans Revers heften und sich als unermüdliche Gesundheitsschützer aufspielen – all die Lauterbachs, Brinkmanns, Söders, Spahns und sonstige Befürworter der Massenimpfungen -, eine erhebliche Mitschuld am Tod oder an den Nebenwirkungen jedes einzelnen unschuldigen Impfopfers – und zwar weitaus schlimmer, als umgekehrt „Superspreader“ oder „Leugner“ und „Verharmloser“ an Covid-Toten mitschuldig sind: Denn die Wahrnehmung von Freiheitsrechten ist ein natürlicher Teil des Lebens, während experimentelle Genimpfungen das Gegenteil darstellen. Nutzen und langfristige Wirkung der gesamten Impfkampagne ist bisher noch weniger wissenschaftlich bewiesen als ihre Unverträglichkeit und Unbedenklichkeit. Zu den Resultaten, die erst noch durch die Lebend-Großstudien in Form der Massendurchimpfung zutage gefördert werden müssen, gehören auch die, ob sich nicht doch noch gefährliche Langzeitfolgen ergeben. (DM)