Deutschland geht wirtschaftlich den Bach runter: Verheerende IWF-Prognosen für 2021 und 2022

Während sich das Land mit beliebig zusammengetesteten, aussagelosen Inzidenzwerten verrückt macht, geraten die einzigen wirklich besorgniserregenden Zahlen aus dem Blick – und diese betreffen die ökonomischen Kerndaten, die Deutschlands gesamtwirtschaftliche Lage abbilden. Hier besteht, anders als bei der sogenannten Pandemie, eine echte, in ihren Folgen noch gar nicht absehbare Bedrohung. Die jetzt vorgestellten Zahlen des internationalen Währungsfonds (IWF) attestieren der Bundesregierung ein eindrucksvolles Totalversagen auch in diesem elementaren politischen Zuständigkeitsbereich.

Der einstige „Klassenprimus“ ist zum Problemfall, zum Ober-Loser und Nachzügler in der Gemeinschaft der Industrienationen verkommen – und das binnen weniger als eines Dreivierteljahres. Anfangs suhlte sich die Merkelregierung in – wie man heute weiß, trotz und nicht wegen ihrer Politik eindrucksvollen – Erfolgen, sowohl was die gesundheitlichen Corona-Auswirkungen anlangte (niedrige Infizierten- und Sterberaten), als auch die wirtschaftliche Beherrschbarkeit der Krise. Ahnungslos wie eh und je schöpfte die Kanzlerin völlig unbegründet und unreflektiert aus dem Vollen – und stellte hochmütig Hypotheken auf Deutschlands Zukunft aus, als sie im Rahmen des Corona-EU-Hilfspakets in der EU dreistellige Milliardenverpflichtungen und -risiken zulasten ihres eigenen Volkes einging.

Dass sie die tatsächliche Situation des ihr anvertrauten und einmal mehr von ihr verratenen Landes dabei fatal überschätzte, wird nun aus der Frühjahrsstudie der IWF-Experten deutlich: Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Industriestaaten, deren Wachstumsprognosen kräftig nach oben schossen, bietet Deutschland ökonomisch wenig Anlass zu Optimismus.

Deutschland wird zum wirtschaftlichen Problemfall

Wie die „Welt“ schreibt, rechnen die IWF-Experten für 2021 gerade noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 3,6 Prozent – nur Japan ist unter den G20 mit 3,3 Prozent Anstiegserwartung knapp dahinter. Ausgehend vom Corona-Stillstand des Vorjahres, da die Wachstumsraten praktisch nur nach oben gehen konnten (eigentlich wurde letztes Jahr mit mindestens 6 Prozent gerechnet!), ein fatal niedriger Wert. Schlimmer noch: Die Bundesrepublik ist bei der Wirtschaftsdynamik das Schlusslicht unter den wichtigen globalen Volkswirtschaften. Gegenüber der letzten Prognose hatten sich die Erwartungen der IWF durchweg deutlich gesteigert – für die USA etwa um 1,3 Prozent, für Italien um 1,2 Prozent, für Indien um 1,0 Prozent und für China und Frankreich um immerhin noch 0,3 Prozent. Deutschland dümpelt mit einem Anstieg von 0,1 Prozent in den Prognosen abgeschlagen hinterher.

Und für 2022 sieht es nicht viel besser aus: Hier rechnen die IWF-Experten mit einer Verlangsamung des Wachstums auf 4,4 Prozent, so die „Welt“. Deren Chefredakteur Ulf Poschardt kommentierte gestern auf Twitter spürbar überrascht und ernüchtert: „Deutschland wird zur Lachnummer„. Auf Jouwatch liest man so etwas öfters; dass auch die Flaggschiffe der Mainstream-Medien zu diesem Urteil gelangen, will schon etwas heißen… (DM)