Goldgrube: Pfizer-Chef hält jährliche Impfungen für wahrscheinlich

Corona-Impfung verstetigen (Bild: shutterstock.com/Von Maria Kaminska)
Corona-Impfung verstetigen (Bild: shutterstock.com/Von Maria Kaminska)

Pfizer-Chef rechnet mit der „Notwendigkeit einer dritten Impfung und regelmäßiger Auffrischungen“. Die dritte Spritze als Auffrischung und dann jährlich eine Corona-Spritze hält der Konzernchef für nötig.

Pfizer-Chef Albert Bourla teilt in einem Interview mit dem US-Sender CNBC mit, dass er eine Auffrischung sowie eine jährliche Corona-Impfung als notwendig erachtet.

„Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neuimpfung, aber all das muss noch bestätigt werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns in einem am Donnerstag veröffentlichten, jedoch schon  Anfang April geführten Interview. Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine große Rolle.

Andere Wissenschaftler und Pharmavertreter hatten sich zum „Geschäftsmodell Corona“ ähnlich geäußert. So der gehypte Chef von Biontech, das Migrationswunder Uğur Şahin. Der Geschäftspartner von Pfizer geht ebenfalls davon aus, dass spätestens im kommenden Jahr eine dritte Impfung und anschließend regelmäßige Auffrischungen geben müsse.

Pfizer und Biontech halten die Goldgrube „Corona“ am Laufen und untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Coronaimpfstoffe, so der Spiegel. (SB)