Hat bei Corona ja so gut funktioniert: US-Wissenschaftsmagazin und Medien setzen jetzt auf Klimapanik

Foto:Von Benny Marty/shutterstock

In einem am Montag veröffentlichten Tweet gab das amerikanische Wissenschaftsmagazin „Scientific American“ bekannt, dass sie sich mit den Mainstream-Nachrichtenagenturen abgestimmt haben: Künftig geht es nicht mehr um „Klimawandel“, sondern um den „Klimanotfall“. Mit entsprechenden Untergangsszenarien sollen die Menschen wie bei Corona in Angst und Schrecken versetzt werden, um sie gefügig zu machen. 

„Diese Idee ist keine journalistische Fantasie. WIR SIND AUF FESTEM WISSENSCHAFTLICHEN BODEN,“ behauptet Scientific American (SciAm), eine der ältesten und angesehensten populärwissenschaftlichen Zeitschriften der Welt. „Wir leben in einem Klimanotfall und werden es auch sagen. Es ist Zeit, einen Begriff zu verwenden, dem mehr als 13.000 Wissenschaftler zustimmen“, so die Panikmacher in ihrem Artikel, der mit einem dramatischen Feuerfoto illustriert wird. Als Blaupause für das angestrebte Angstszenario soll – Überraschung – die Corona-Pandemie dienen: „Ein Notfall ist eine ernste Situation, die sofortiges Handeln erfordert. Wenn jemand 911 anruft, weil er nicht atmen kann, ist das ein Notfall. Wenn jemand auf dem Bürgersteig hinfällt wegen Schmerzen in der Brust und seine Lippen blau werden, ist das ein Notfall. Beide Menschen brauchen sofort Hilfe. Multiplizieren Sie diese Personen mit Millionen von Menschen mit ähnlichen Symptomen. Dies ist der größte globale Gesundheitsnotstand seit einem Jahrhundert: die COVID-19-Pandemie. Betrachten Sie nun die folgenden Szenarien: Ein Hurrikan fegt über Florida. Ein kalifornischer Damm platzt, weil Überschwemmungen Wasser hoch dahinter angehäuft haben. Ein plötzlicher, rekordverdächtiger Kälteeinbruch unterbricht die Stromversorgung des gesamten Bundesstaates Texas. Dies sind auch Notfälle, die sofortiges Handeln erfordern. Multiplizieren Sie diese Situationen weltweit, und Sie haben den größten Umweltnotstand seit Jahrtausenden auf der Erde: den Klimawandel“, so die SciAm-Macher.

screenshot Twitter

 

Deshalb habe man sich mit hunderten Nachrichtenagenturen weltweit verbündet. Ab jetzt heißt es nur noch „Klimanotfall“. Dank Corona sei es jetzt so einfach, ihre Klimaziele durchzusetzen, haben die Wahrheits-Einflüsterer erkannt: „Die Reaktion der Medien auf COVID-19 bietet ein nützliches Modell. Von der Wissenschaft geleitet, haben Journalisten die Pandemie als Notfall beschrieben, ihre verheerenden Auswirkungen aufgezeichnet, Desinformation aufgedeckt und den Menschen erklärt, wie sie sich schützen können (zum Beispiel mit Masken und sozialer Distanzierung).“ Startschuss der 22.April, dem „Tag der Erde“. Im Vorfeld will man zusammen mit „Covering Climate Now“, einem globalen Konsortium aus Hunderten von Nachrichtenagenturen, über das Thema „Leben im Klimanotfall“ berichten.

Auch bei CNN scheint man begeistert von dem Spielfeld zu sein, das sich da auftut: ProjectVeritas veröffentlichte vor kurzem in einem heimlich gedrehten Video ein Gespräch mit dem technischen CNN-Direktor Charlie Chester (bei ca.6 min). Nachdem das Ziel, Trump aus dem Amt zu bekommen, erreicht sei, wird nun das nächste der Klimawandel sein, erklärte er freimütig.

Man könne ständig Videos über schmelzendes Eis und steigende Temperaturen zeigen und was das für Auswirkungen auf die Wirtschaft hätte, kündigt er an. Covid sei langsam zu Tode geritten, irgendwann sei die Pandemie vorbei, aber die Kuh „Klimanotfall“ könne man jahrelang melken. (MS)