Nach Shitstorm von Muslimen wegen Werbung zu Ramadan: Evian wälzt sich im Staub

Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee (über dts Nachrichtenagentur)

Wie zu wissen, dass es so etwas wie Islamisierung ja gar nicht gibt: In Frankreich hat sich der Mineralwasserhersteller Evian jetzt für seinen Tweet entschuldigt, in dem er für das Trinken seiner Produkte geworben hatte („heute schon 1 Liter Wasser getrunken?). Vorausgegangen waren Proteste und Shitstorms im Netz von Muslimen, die sich darüber empört hatten, weil am selben Tag der Ramadan begann. Das Totschlagargument der „kulturellen Unsensibilität“ führte einmal mehr zum Erfolg.

Aus Sorge um Marktanteile und sein „weltoffenes“ Image knickte der Konzern, wie dies heutzutage eben so üblich ist, prompt ein und ging in Sack und Asche: „Das Missgeschick dieses Tweets, der keinerlei Provokation darstellt, tut uns leid„, schrieb Evian. Was eine hündische, erbärmliche und rückgratlose Unterwerfungsgeste! Statt genau das angemessene Gegenteil zu tun, Muslime in die Schranken zu fordern und ihnen zu verdeutlichen, dass in einer auch religiös toleranten Gesellschaft die Mehrheit eben NICHT stets nur Rücksicht auf die eine, immerselbe Religion der verletzten Befindlichkeiten nehmen kann, räumt die Wirtschaft, wie über viele Jahrzehnte auch die devote Politik, dem Islam einmal mehr einen exklusiven Sonderschutz ein.

Ein souveränes, selbstbewusstes und für allen Kunden gleichermaßen verpflichtetes Unternehmen, zumal bei einer Marke von Weltgeltung, wäre auf den „Sturm der Entrüstung unter zahlreichen muslimischen Nutzern der sozialen Netzwerke“, über den die Zeitung „Le Point“ berichtet hatte, gar nicht eingegangen. Dauergekränkte und fanatische Muslime hatten da, neben „Rassismus“-Vorwürfen, etwa moniert: „Warum ausgerechnet heute? Das ist doch hinterhältig!„. Auch Boykottforderungen waren laut geworden-

Entweder war es die Sorge, dass diese zu Umsatzeinbrüchen führen könnten, oder französische Unternehmen haben inzwischen beim leisesten Hauch mohammedanischer Unmutsbezeigungen Angst, dass in ihren Büroräumen eine Bombe hochgehen oder ein Kommando „Sprenggläubiger“ à la Charlie Hebdo vorbeischauen könnte. Anders ist diese feige-servile Anbiederung und Schuldgeste kaum zu erklären. (DM)