Sozialistischer Alptraum Berlin: 40.000 Mietendeckel-Opfer brauchen nun Staatshilfe

Die Stadt, der Müll, der Tod: Mietsblöcke im R2G-Shithole Berlin (Foto:Imago/Gudath)

Bereits gestern hatte Jouwatch über das vom Berliner Senat angerichtete Hyper-Debakel im Zusammenhang mit der Totgeburt „Mietendeckel“ berichtet. Nun dämmert den Betroffenen, was der Senat mit seinem Versuch, den Sozialismus im Wohnungsbau quasi mit der Brechstange einzurichten, hier eigentlich angerichtet hat: Etliche Berliner Haushalte werden nun zur Kasse gebeten – und brauchen staatliche Unterstützung.

Damit muss jetzt also ausgerechnet der Senat, der das absehbar verfassungswidrige Murksgesetz durchgepeitscht und seinem Wahlvolk falsche Hoffnungen gemacht hat, zumindest ganz im Sinne linksgrüner Kaskomentalität auf Steuerzahlerkosten die Betroffenen finanziell auffangen und (zumindest vorläufig) für die von ihm selbst angerichteten Schäden aufkommen. Die Stadtverwaltung selbst rechnet nach dem Aus für den Mietendeckel nun mit zehntausenden Haushalten, die möglicherweise wegen Nachzahlungen abgesenkter Mieten finanziell unterstützt werden müssen.

Die Zahl der Bürger, die sich zu früh über rechts- und marktwidrig eingefrorene oder gesenkte Mieten gefreut hatten, geht in die Hunderttausende, doch weil die durchschnittliche Anhängerschaft der Regierungsfraktionen im R2G-Shitloch ebenso pleite ist wie die Stadt selbst, sind es immerhin rund 40.000 Berliner, die nun potenziell finanzielle Unterstützung benötigen könnten. Dies schätzt jedenfalls laut „dts Nachrichtenagentur“ der Senator für Stadtentwicklung und Wohnen Die Zahl beziehe sich auf die Annahme, dass für insgesamt 340.000 Mieterhaushalte im November 2020 die Miete abgesenkt wurde.

In der Relation sieht es finster aus: Pauschal gehe man davon aus, „dass jeder zehnte Betroffene potenziell in eine wirtschaftliche Notlage gerät, wenn die aufgelaufenen Absenkungsbeträge auf einen Schlag zurückgezahlt werden müssen„. Das Gesetz hatte unter anderem vorgesehen, dass Mieten, die den Wert in einer festgelegten Preistabelle um mehr als 20 Prozent überschreiten, abgesenkt werden müssten. Die Berliner Landesregierung hat angekündigt, Mieter in prekären finanziellen Lagen unterstützen zu wollen. (DM)