Ayaan Hirsi Ali: „Der Islam ist eine der größten Bedrohungen für die Frauenrechte in Europa“

Ayaan Hirsi Ali (Bild: shutterstock.com/And,Critic,Of)
Ayaan Hirsi Ali (Bild: shutterstock.com/And,Critic,Of)

Die Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali übt scharfe Kritik an Europas Staatenführer. Sie schützten Frauenrechte nicht genug vor der Bedrohung durch muslimische Einwanderer.

Wir dürfen uns unsere Freiheit nicht nehmen lassen! So der Appell von Ayann Hirsi Ali in ihrem neuen Buch „Beute„. Die Islamkritikerin betont, dass nicht alle muslimischen Männer Frauen verachten, manche allerdings schon. Ayaan Hirsi Ali benennt in ihrem neuen Buch eine unbequeme Wahrheit, der wir ins Auge blicken müssen: Viele muslimische Männer haben ein radikal anderes Frauenbild, als es bei uns üblich ist.

Mit der verstärkten Zuwanderung aus muslimischen Ländern nimmt die Gewalt gegen Frauen nachweislich zu, und Frauen werden dadurch in ihrer Bewegungsfreiheit immer stärker eingeschränkt. Nicht nur muslimische Frauen, sondern alle Frauen in westlichen Demokratien.

Falsche Toleranz, so Hirsi Ali, hilft hier nicht weiter. Denn wir laufen Gefahr, unsere hart erkämpften Freiheitsrechte zu verlieren. Nur indem wir die Probleme klar benennen und die Bedrohung emanzipatorischer Errungenschaften durch Einwanderer aus muslimisch-arabischen Kulturkreisen anerkennen, nehmen wir Populisten den Wind aus den Segeln. Und nur dann kann Integration erfolgreich sein.

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Die Politikwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali wurde 1969 im somalischen Mogadischu geboren und floh als junge Frau vor einer Zwangsverheiratung in die Niederlande. Sie arbeitete zuerst als Putzfrau und Postsortiererin, dann als Dolmetscherin für die Sozial- und Einwanderungsbehörden. Von 2003 bis 2006 war sie Mitglied des Parlaments.

Ihre islamkritischen Statements führten dazu, dass sie Morddrohungen erhielt und unter Polizeischutz stand. 2006 wurde ihr die niederländische Staatsbürgerschaft aberkannt, als publik wurde, dass Hirsi Ali 1992 bei ihrem Asylverfahren falsche Angaben gemacht hatte.

Sie schrieb zahlreiche Bücher, darunter eine Autobiografie, und lebt mittlerweile mit ihrem Mann, dem Historiker Niall Ferguson und Sohn Thomas in Washington, wo sie in diversen Thinktanks arbeitet.

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