Kinderarzt Janzen warnt vor unnötig gefährlicher Testmethode in Schulen

Nachschubstoff für Testregime (Foto:Imago/ANEEdition)

Der Kinderarzt Eugen Janzen wendet sich mit einer eindringlichen Warnung zu den anstehenden Selbsttests der Kinder in den Schulen an die Öffentlichkeit. Die Durchführung der jetzt für die Daueranwendung vorgesehenen Nasentests ist für die Kinder gefährlich. Mit einem Video-Appell wendet sich der Mediziner an seine HNO-Kollegen.

Kinderarzt Eugen Janzen, dessen YouTube-Kanal gelöscht wurde, hält die Durchführung der jetzt für die Daueranwendung vorgesehenen Nasentests für Kinder in Schulen für gefährlich. Diese fügen der für die Abwehr von Viren und Bakterien so wichtigen Schleimhaut immer wieder Verletzungen zu. Die Teststäbchen sind, wie eine mikroskopische Untersuchung zeigt, wie kleine Bürstchen ausgestaltet. Sie sind überwiegend nicht aus Watte sondern aus harten Materialien wie Carbon. Die Nanopathologin Frau Prof. Antonietta Gatti hat diesbezüglich eine genaue Analyse durchgeführt, so das Magazin 2020News. Die Analyse wird zeitnah von jouwatch nachveröffentlicht.

Die Teststäbchen müssen, so der Mediziner weiter, ca. 2 cm tief in die Nase eingeführt und dann 15 Sekunden lang in der Nase herumgedreht werden, so dass die Schleimhaut berührt bzw. angekratzt wird. Insbesondere bei den ungeübten Kindern in Selbstanwendung kann dies zu nicht unerheblichen Verletzungen führen. Durch die permanente Testung entsteht eine Dauerreizung bzw. Entzündung. Die Schleimhaut ist nun nicht mehr geschlossen, die immer wieder malträtierten Gewebeflächen bieten ideale Einfallstore für Keime.

Weil durch eine intakte Schleimhaut die meisten Viren und Bakterien in der Nase abgefangen und von dort aus das Immunsystem alarmiert wird, enden auch dort die meisten Infekte beim Menschen. Dies gilt auch für die Abwehr von allergischen Reaktionen.

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Eine verletzte Schleimhaut zeigt eine deutlich gesteigerte Histaminreaktion. Bei Allergiker-Kindern ist daher durch die Test-Verletzungen eine Steigerung von allergischen Zuständen z.B. beim Einatmen von Pollen zu erwarten.

Immer mehr Eltern würden sich an ihn wenden, so der Mediziner weiter und berichten, dass ihre Kinder schon nach kurzer Zeit Angst und Depressionen mit Blick auf die Testungen entwickeln. Sie wollen sich nicht selbst verletzten. Sie beugen sich dem Test nur, weil sie weiter in die Schule gehen wollen.

Janzen weisst auf eine alternative Methode für die Probeentnahme hin:

Ein Wattestäbchen kann vorsichtig in das Nasenloch eingeführt werden, die weiche Watte zieht selbst das Nasensekret an, so dass keinerlei Schäden an der Nasenschleimhaut entstehen können. Alternativ könnten die Kinder auf eine Karte oder in ein Taschentuch schneuzen oder spucken.

Über die politischen Wahl der invasiven, schleimhautgefährdenden Entnahmemethode bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von für Kinder viel einfacher anwendbaren, ungefährlichen Optionen zeigt sich der Mediziner hoch befremdet.