Jugendamt Hanau droht bei Testverweigerung mit Kindesentzug

Ein Skandal! Das Jugendamt Hanau droht bei Verweigerung der Corona-Testpflicht an Schulen mit Kindesentzug. „Die Tests sind nur dann sinnvoll, wenn sie verpflichtend sind“, sagte Christoph Degen, schulpolitischer Sprecher der SPD im Landtag. Vermutlich meinte er, dass nur so die Inzidenz aufrecht erhalten werden kann, denn ohne Tests gäbe es keine Inzidenzwerte und ohne Inzidenzwerte gäbe es keine Basis für die Corona-Politik. In hessischen Schulen gilt seit dem 19. April die „Corona-Testpflicht“. Schüler und Lehrer sind verpflichtet, nach der neuen Verordnung des Landes zweimal pro Woche nachweisen, dass sie nicht ansteckend sind.

Im Zusammenhang mit dem neu verabschiedeten Infektionsschutzgesetz, das auch die Unverletzlichkeit der Wohnung einschränkt, kommen somit düstere Zeiten auf uns zu. So kann demnächst die Polizei bei Verweigerern gewaltsam ohne richterlichen Beschluss in die Wohnung eindringen und vor den Augen der Eltern ihre Kinder „mitnehmen“. Lehrer, Schulen, Behörden, die Polizei und die Ministerien sorgen dafür, dass die für die Inzidenzwerte notwendigen Tests durchgeführt werden, notfalls mit Zwangsmaßnahmen wie Kindesentzug. Wer so etwas vor einem Jahr prognostizierte, galt als Verschwörungstheoretiker. Im Jahr 2021 ist aus der Theorie bittere Realität geworden. (BH)

Quelle:
op-online.de
Elternbrief als PDF

(Quelle)