Folge des Lockdown-Gesundheitsterrors: Häusliche Gewalt in Deutschland explodiert

Gewalt (Symbolbild: shutterstock.com/Von YAKOBCHUK VIACHESLAV)

Eine verantwortungslose und geradezu kriminell gewissenlose Krisenpolitik richtet Tag für Tag gigantischere Schäden an – in dem Wahn, ein in der übergroßen Zahl der Fälle nicht lebensbedrohliches Virus eliminieren zu müssen. Sie stürzt dabei vermutlich weitaus mehr Menschen ins Unglück, als sie zugleich behauptet zu retten. Mehr Stress in den Familien, Belastungen für Kinder und familiäre Konflikte sind nur wenige Facetten des Leids, das durch die destruktive Politik des Dauerlockdowns verschuldet wird. Und auch wenn es die systemloyalen „Faktenfinder“ noch so sehr leugnen und in propagandistischer Verharmlosung abstreiten wollen: Die Fälle häuslicher Gewalt nehmen massiv zu.

Kinderschutzhotlines und Seelsorge-/Sorgentelefonbetreiber wie das Kinderprojekts Arche registrieren massiv steigende Zahlen von verzweifelten Kontaktaufnahmen. In der Corona-Pandemie, berichtet „n-tv„, hat die Gewalt in Familien anscheinend zugenommen – vor allem dort, wo es schon vorher Probleme gab: „Die Luft wird dünner, und die Menschen explodieren schneller„, so Arche-Gründer Bernd Siggelkow zu dem Sender. Grund sei ein steigender Stresspegel und vor allem für Kinder unerträgliche Belastungen. Bereits in den vergangenen Wochen hatten Warnmeldungen von kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken über steigende Suizidversuche von Minderjährigen die Runde gemacht.

Bereits für die Zeit des ersten Lockdowns war auch von der Medizinische Kinderschutzhotline ein gravierender Anstieg der Anrufe beobachtet worden: Dort melden sich nicht die Betroffenen, sondern Ärzte, Psychotherapeuten und Mitarbeiter der Jugendhilfe, wenn sie kollegiale Beratung bei Verdacht auf Kindesmisshandlung benötigen. Dasselbe gilt für das bundesweite Sorgentelefon „Nummer gegen Kummer„, das ebenfalls „eine deutliche Zunahme von Anrufen von überlasteten Eltern und Kindern mit Problemen“ bezeichnet: Gewalterfahrungen seien im Pandemiejahr 2020 von Kindern und Jugendlichen weitaus häufiger thematisiert worden als 2019.

NRW-Innenminister sinniert tatenlos über politische Horrorfolgen für Familien

So wurden etwa in Nordrhein-Westfalen 2020 im Vergleich zum Vorjahr 2.071 mehr Fälle häuslicher Gewalt registriert; die Zahl stieg auf 29.155 – ein Zuwachs von 7,7 Prozent, wie aus einem Lagebild des NRW-Innenministeriums hervorgeht, über das die „Rheinische Post“ berichtet. Etwa jeden vierten Tag wurde demnach in Nordrhein-Westfalen ein Mensch Opfer eines Mord- oder Totschlagsversuchs im häuslichen Umfeld. Selbst CDU-Landesinnenminister Herbert Reul vermutet als Ursache „räumliche Enge und die fehlende Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen„, aber ebenso „vielleicht auch der gestiegene Alkoholkonsum„. Er spekuliert zudem, dass die Aggression während der Corona-Pandemie insgesamt zugenommen habe.

Dafür spricht auch das Profil der verübten Straftaten: Am häufigsten kam es dem Bericht zufolge 2020 zu vorsätzlicher einfacher Körperverletzung – 19.052 Fälle, entsprechend 65 Prozent -, die mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden können. Immerhin in etwa jedem siebten Fall häuslicher Gewalt ging es um gefährliche oder schwere Körperverletzung. Die Fallzahlen von Mord und Totschlag sanken geringfügig von 92 auf 90, dies entspricht minus 2,2 Prozent. 29 Frauen und 15 Männer starben an den Folgen häuslicher Gewalt, so „dts Nachrichtenagentur“. Wohlgemerkt: All dies sind nur die Zahlen aus NRW – und die nicht erfasste Dunkelziffer wird als enorm eingeschätzt.

Durchsetzen konnte oder wollte sich Reul mit seinen kaum fehlzuinterpretierenden Hiobsbotschaften und Warnungen offenbar aber nicht: Auch sein Bundesland wollte der Selbstentmachtung und Zementierung von Merkels grundrechtsfeindlichem „Notbremsen“-Volksknast nichts entgegensetzen – und tat folglich nicht das Geringste dafür, dass sich die Schattenbilanz des Grauens nicht weiter fortschreibt, die dieser angeblich so lebensbejahende, „schützende“ Lockdown-Irrsinn bewirkt. Die Schwächsten und Jüngsten haben in diesem Staat leider keine politische Lobby. (DM)