Die Höhner und linker Meinungsterror: Da simmer dabei!

Die Höhner, damals noch in trauter Eintracht, bei einem Auftritt 2017 (Foto:Imago/Revierphoto)

Abweichende Haltung zur Corona-Politik, zu den Maßnahmen der Gottkanzlerin und zum Narrativ der tödlichsten Pandemie aller Zeiten? Für die die Kölner „Höhner“ ein Ausschlusskriterium der Mitgliedschaft in der eigenen Band. Weil ihr niederländischer Gitarrist Joost Vergoossen in internen Bandgesprächen nicht von seiner persönlichen Meinung zur Pandemie abrücken wollte, die offenbar dem streng mainstreamkonformen Alarmistenkurs deutscher Haltungskünstler widerspricht, feuerte ihn die Gruppe kurzerhand.

Vielleicht sollte die Band ihren Kulttitel umbenennen in „Viva Corona – was Merkel beschließt ist prima“? Weil sie mit der Haltung des Gitarristen zu Corona und weiteren Themen nicht einverstanden war, wie die „Welt“ schreibt, und auch „Diskussionen“ mit Vergoossen „dessen Meinung nicht geändert“ hätten, praktizierten die lustigen Kölner Musikanten kurzerhand interne Säuberungen. Konkreter Vorwurf an den Gitarristen: Er habe in mehreren Postings auf sozialen Medien eine fragwürdige „Haltung“ zu Corona veröffentlicht, die „nicht der Überzeugung der anderen Mitglieder“ entspreche, wie die Höhner auf Facebook – auch noch voller Stolz auf ihre „zuverlässige“ und staatsloyale Haltung – bekundeten.

Schließlich gilt es in diesen Tagen, gerade nach der durch „#allesdichtmachen“ bewirkten Selbstoffenbarung eindeutig stalinistischer Tendenzen im deutschen Kulturbetrieb, auf der richtigen Seite zu stehen und sich dem politischen Establishment auch weiterhin anzudienen. Irgendwann in Zukunft stehen schließlich wieder Stadtfeste, Karnevalveranstaltungen und öffentlich-rechtliche TV-Auftritte an, und da will man sich mit blütenweißer Weste als politisch unbedenkliche Combo für Engagements empfehlen. Für Schmutzfinken ist da kein Platz.

Vergoossen zeigte sich erschüttert und berichtet auf Facebook, er habe nach seinem Rausschmiss noch um ein persönliches Gespräch gebeten, um der Band zu verdeutlichen, dass er kein „Rassist“ oder „Virenverweigerer“ sei. Davon wollten seine Kollegen jedoch nichts wissen; sie brachen den Kontakt direkt ab und teilten ihm mit, ihm seine Sachen, die er noch in Köln habe, nach Hause in die Niederlande zu schicken. So sehen charakter- und haltungsstarke Vorzeigekünstler im besten Deutschland aller Zeiten anno 2021 aus. (DM)