Was für ein Armutszeugnis: Rufe nach mehrsprachiger Aufklärungskampagne zu Impfungen

Düsseldorf – NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) sieht in der geringen Impfbereitschaft von Migranten in erster Linie ein Sprachproblem. „Wenn ich an die Anschreiben denke, die die erste und die zweite Priorisierungsgruppe erhalten haben, da haben Deutsche schon ein Problem, diesen Brief zu verstehen“, sagte Güler im RTL/n-tv-„Frühstart“.

Häufig werde dann so ein Schreiben einfach zur Seite gelegt und vergessen. „Da müssen wir noch eine bessere Aufklärungskampagne in den jeweiligen Sprachen machen“, sagte die CDU-Politikerin. Zudem kursierten ungünstige Mythen und Legenden unter verschiedenen Migranten-Gruppen. Viele Asylbewerber glaubten etwa, dass Geimpfte leichter abgeschoben werden.

Junge Frauen fürchten angeblich, dass bestimmte Impfstoffe die Fruchtbarkeit beeinflussen. Güler plädierte daher für öffentlichkeitswirksame Impfaktionen. „Was wir brauchen, sind Vorbilder, die sich impfen lassen.“

Den Menschen müsse so klargemacht werden, „dass das ganz wichtig ist, wenn wir wieder schnell zur Normalität finden wollen, dass man sich impfen lassen sollte“.

Eine gute Idee. Aber warum nur hapert’s es immer noch an der Sprache? In welchem Land leben wir hier eigentlich? Es könnte aber natürlich auch sein, dass nur wenige Migranten die Propaganda-Bomben der Bundesregierung abbekommen möchten und sich einfach die Ohren zuhalten. (Mit Material von dts)

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