Foto: Saskia Esken (über dts Nachrichtenagentur)

Wenn zwei sich zusammentun, heult die Dritte: Esken warnt Grüne vor Koalition mit Union

Berlin – Das Ende der ehemaligen Volksparteien ist nah. Während die CDU als Seniorpartner der Grünen noch ein paar Jahre dahinvegetieren darf, ist der frühzeitige Abgang der Asozialisten in diesem Jahr allerdings nicht mehr auszubremsen. Sie fliegen aus der Regierung und dann wohl bald auch aus dem Parlament. Das klammheimliche Gejammer ist entsprechend groß, versteckt sich aber natürlich hinter Warnungen und Drohungen:

SPD-Chefin Saskia Esken hat die Grünen vor einer schwarz-grünen Koalition gewarnt. „Bevor die Grünen sich in eine schwarz-grüne Koalition begeben, sollten sie darüber nachdenken, wie sie ihre umweltpolitischen Ziele mit den Konservativen umsetzen wollen“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). Sie sehe da keine Schnittmenge.

„Und die Wähler müssen wissen, dass Schwarz-Grün die soziale Schieflage im Land verschärfen würde.“ Als „bemerkenswert“ bezeichnete Esken die Art der Inszenierung der Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock. „Die Art, wie die Grünen Annalena Baerbock inszenieren, erinnert an Emmanuel Macron oder Sebastian Kurz“, sagte die SPD-Chefin.

„Das Muster dabei ist, dass man versucht den Eindruck von Erneuerung zu erwecken, selbst wenn das gar nicht so ist.“ Sie ergänzte: „Alle Genannten haben ja lange an ihrer politischen Karriere gearbeitet.“

Ob Frau Baerbock tatsächlich selber an ihrer Karriere gearbeitet hat, oder ob da nicht ganz andere Kräfte im Spiel sind, lassen wir mal so dahingestellt. Vielleicht kann die SPD aber doch noch mitmischen – wenn Angela Merkel so weitermacht wie bisher und die CDU die SPD beim Absturz noch überholt. (Mit Material von dts)

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