Allahu akbar läuft: Fast 1 Million mehr Muslime als vor 5 Jahren in Deutschland

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Durch Merkels Grenzöffnung 2015 strömten ungehindert mehrheitlich Muslime ins Land. Bereits fünf Jahre später lebten 900.000 Muslime mehr hier. Von diesen islamischen Massen getragen, droht aktuell die Ditib nach dem Stopp eines Moscheebaus in Heilbronn dem Gemeinderat mit rechtlichen Schritten.

Die Zahl der Muslime in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das geht aus der Studie „Muslimisches Leben in Deutschland 2020“ hervor, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag der hoch umstrittenen „Deutschen Islamkonferenz“ erarbeitet hat.

Eine Hochrechnung, in der 4500 Muslime und rund 500 Menschen ohne Migrationshintergrund als Vergleichsgruppe befragt wurden, ergab nachfolgendes Ergebnis. Wobei das Zahlenwerk mit einem dicken Fragezeichen versehen werden darf, waren es doch bereits vor Merkels Grenzöffnung 6 bis 8 Prozent der Hierlebenden, die Allah huldigten. Und wunderbarerweise ist der Anteil trotz Masseneinwanderung nicht gestiegen, denn laut der aktueller Studie stagniert ihr Anteil offenbar:

  • Derzeit leben zwischen 5,3 und 5,6 Millionen Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland, das entspricht einem Anteil von 6,4 bis 6,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Im Vergleich zur letzten Hochrechnung im Jahr 2015 ist die Zahl Muslime nochmals um rund 900.000 Personen gestiegen.
  • Mit 47 Prozent haben fast die Hälfte die deutsche Staatsbürgerschaft
  • Die Türkei als Herkunftsland stellt mit 45 Prozent weiter den größten Anteil. 27 Prozent kommen inzwischen aber auch aus den muslimisch stark geprägten Ländern des Nahen Ostens und aus Nordafrika, fast 20 Prozent aus Südosteuropa.
  • Unter den muslimischen Frauen trägt jede dritte Muslima ein islamkonformes Kopftuch.
  • 82 Prozent der migrierten Muslime halten sich für stark oder eher religiös. 39 Prozent der Muslime in Deutschland beteten täglich

Der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Markus Kerber, wies auf das „lang anhaltende Problem der muslimischen Moscheeverbände“ hin. Ihre Repräsentativität sei eingeschränkt.

Moscheebau in Heilbronn gestoppt: Ditib droht mit rechtlichen Schritten

Mit welcher Vehemenz diese mehrheitlich aus der Türkei gesteuerten Islamfunktionäre agieren, zeigt sich aktuell in Heilbronn. Dort hat der Islamverband Ditib nach dem Stopp des Moscheebaus der Stadt mit rechtlichen Konsequenzen gedroht. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der muslimischen Mitbürger und ein fatales Signal in einer Stadt, die sich für ihre Integration rühmt“, sagte Erdinç Altuntaş, Vorstand der Moscheegemeinde, am Dienstag. „Wir werden den Rechtsweg und Schadenersatzansprüche prüfen.“ Nach seinen Angaben hat die Planung der Moschee rund eine Millionen Euro gekostet.

Der Heilbronner Gemeinderat hatte mit den Stimmen von CDU, Freien Wählern, FDP und AfD gegen das Bauvorhaben votiert. Damit setzten sie sich am Montagabend mit 22 zu 17 gegen SPD und Grüne durch.

Seit sieben Jahren plant der Moschee-Verein, der wegen seiner Nähe zum türkischen Despoten Erdogan in der Kritik steht, den Bau. Das bestehende Gebäude, in dem sich bereits eine Mosche befindet, sollte demnach durch ein Kulturzentrum mit einem 21 Meter hohen Minarett ersetzt werden.

Die Grüne bedauerten den Ausgang der Abstimmung. „Wir sind nicht mit allem einverstanden, wofür Ditib im Moment inhaltlich steht, aber man kann doch nicht inhaltliche Themen über die Versagung einer Baugenehmigung abarbeiten“, bejammert die grüne Fraktionsvorsitzende Susanne Bay das Abstimungsergebnis gegenüber der Welt.

Auch Heilbronns SPD-Oberbürgermeister Harry Mergel und sein städtisches Planungsteam hätten den Islamtempel gern in ihrer Stadt gesehen und halten den Moschee-Neubau wichtig um „die Integrationsbemühungen der Stadt nicht zu gefährden“ – und auch, um der Realität Rechnung zu tragen: Mehr als die Hälfte der Einwohner von Heilbronn habe einen migrantischen Hintergrund. „Der nun eingeschlagene Kurs bewirkt einen herben Vertrauensverlust gegenüber den vielen Heilbronnern mit Zuwanderungsgeschichte und Angehörigen anderer Religionen“, jammert die SPD in einer Stellungnahme zu dem offenen Brief zur Moscheekritik.

Die Ditib gilt als verlängerter Arm des islamischen Despoten Erdogan. Wegen Zweifeln an der Unabhängigkeit der Organisation hatte die hessische Landesregierung im April 2020 die Zusammenarbeit beim islamischen Religionsunterricht beendet.

Die Entscheidung des Heilbronner Stadtrates scheint laut Kommentarmeldungen mehrheitlich bei jenen, die schon länger hier leben, gut anzukommen:

„Danke an AfD, CDU und freie Wähler!! Danke!!!“

„Nach m.M.  kann der Stop für den Bau in Deutschland nie ein Fehler sein. Sondern eher ein guter Anfang“

„Ich habe gegen den DITEB-Moschee-Bau unter zwei Bedingungen nichts einzuwenden: 1. Nicht in Europa 2. Nicht mit Geld aus Europa“

„Was muss man sich als deutscher Bürger in seinem Heimatland eigentlich noch alles gefallen lassen? Schon mal darüber nachgedacht, wie leicht man eine christliche Kirche z. B. in der Türkei bauen dürfte?“

„Unser Ort hätte dagegen angekämpft bis zum bitteren Ende! Diese Religion gehört nicht in dieses Land!“

„Keiner braucht eine Großmoschee, um seinen Glauben auszuüben. Mehr muss nicht gewährt werden in einem christlichen Land. Wer das will, dem stehen genügend muslimische Länder zur Verfügung. Wir vergessen manchmal wo wir leben vor lauter Toleranz. Graue Wölfe, Ditib Muslimbrüder und andere werden hier gefördert, geduldet und nehmen Einfluss. Das möchte ich erst einmal im umgekehrten Fall erleben.“

„Grüne und SPD fördern den Islam. Was sind das nur für Menschen. Und für Parteien? Damit fördern Sie Frauen- und Mädchenfeindlichkeit.“

„Wie naiv von SPD und Grünen. Man diskutiert hier leider nicht auf Augenhöhe Und nein der Islam gehört so nicht zu Deutschland.“