Danke Corona: Israelfeindliche Al-Quds-Demo fällt aus

Al-Quds-Hass auf Berlins Straßen (Bild: shutterstock.com/Von alexanderboehm)
Al-Quds-Hass auf Berlins Straßen (Bild: shutterstock.com/Von alexanderboehm)

Der alljährliche Israelhass, zelebriert durch Palästinensergruppierungen, wird dieses Jahr in Berlin nicht stattfinden. Die Anmeldung für den antisemitischen Al-Quds-Marsch in Berlin sei zurückgezogen worden, bestätigte die Berliner Polizei. Der Grund: Corona.

Seit Jahren darf der von Israelhass getragenen Al-Quds-Tag, der am Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan liegt, durch Berlins Straßen getragen werden. In diesem Jahr – wie im Jahr zuvor – sorgte jedoch Mr. Corona – und nicht etwas das Anti-Hass-Gesetz – dafür, dass die widerliche Hetze, der widerliche Hass gegen Israel nicht lautstark durch palästinensische Gruppen verbreitet werden kann.

Die Anmeldung für den 8. Mai sei zurückgenommen worden, so Polizeisprecher Thilo Cablitz gegenüber der dpa am Mittwochabend.

Für den Aufzug von Israelfeinden, Antisemiten und Holocaust-Leugnern über den Kurfürstendamm waren nach Angaben der Berliner Polizei ursprünglich 2000 Teilnehmer angemeldet, berichtet hierzu die Jüdische Allgemeine.

2019 waren bis zu 1200 Al-Quds-Demonstranten über den Berliner Kurfürstendamm gezogen und hatten ihren arabischen Hass auf Israel durch Berlins Straßen gebrüllt.

Zur Geschichte des offenen Israelhasses berichtet die Jüdische Allgemeine: „Hinter dem jährlichen „Marsch“ zum Ende des Ramadans steckt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden unter anderem die judenfeindliche schiitische Terrororganisation Hisbollah, deren Betätigung in Deutschland seit 2020 verboten ist. Der „Al-Quds-Tag“ wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini ausgerufen. Traditionell wird an diesem Tag im Iran auf den Straßen zur „Befreiung“ Jerusalems und zur Auslöschung des jüdischen Staates Israel aufgerufen.“ (SB)