Symbolfoto:Von Zurijeta/shutterstock

Rufen Imame in deutschen Moscheen jetzt zum Impf-Dschihad auf?

Seitdem das Tabu gebrochen ist, über den maßgeblichen Anteil migrantischer Parallelgesellschaften am Infektionsgeschehen und insbesondere an den Covid-Intensivbelegungen in deutschen Kliniken kein Wort verlieren zu dürfen, grübelt das Corona-Regime fieberhaft, wie man die entsprechenden Bevölkerungsteile ansprechen und zu mehr Regeltreue animieren könnte. Dazu zählt natürlich auch die Steigerung der vor allem unter Muslimen sehr gering ausgeprägten Impfwilligkeit.

Diesbezüglich kommt nun eine bemerkenswerte Anregung vom  Bundeschef der kassenärztlichen Vereinigung, Dr. Andreas Gassen: Gegenüber „Bild Live“ brachte dieser den recht skurrilen Vorschlag in die Debatte ein, über die religiösen Respektspersonen muslimischer Milieus Einfluss auf die impfmüden Gläubigen zu nehmen. Ob ihnen im Gebet die Impfung dann quasi als Segen Allahs oder Prophetenwille verklickert werden soll, oder ob einfach nur der Rahmen genutzt werden soll, um die Umma zur Nadel zu bringen, führt Gassen nicht aus.

Der Vorschlag mag gut und vor allem ganz pragmatisch gemeint sein, doch erst stellt einmal mehr der deutschen Integrationspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus. Denn ganz abgesehen davon, wie man zur Impfkampagne stehen mag und ob die von der Regierung propagandistisch betriebenen Massenertüchtigungsversuche wirklich einem gesundheitspolitischen Zweck folgen: welch ein Armutszeugnis für einen sich als „Einwanderungsland“ und „multikulturell-divers“ feiernden Staat! Was haben wir als nächstes zu erwarten? Muezzin-Aufrufe zum Impfen, in Komplettbeschallung deutscher Stadtgebiete?

Integrationsversagen total

Welch ein fundamentales Eingeständnis seines Versagens, dass komplette Gegengesellschaften von den hoheitlichen Stellen gar nicht mehr erreicht werden können, und hierfür Stammesführer, Imame, Friedensrichter und andere mit der Staatsgewalt rivalisierende Autoritäten eingespannt werden müssen! Es war alles längst absehbar.

Denn dieser Tribalismus und die aus ihm sprechende völlige Preisgabe des Gewaltmonopols existiert seit Jahren, in den No-Go- und Problemvierteln der Republik – doch erst die Missachtung der Corona-Maßnahmen und ausgeprägte Impfzurückhaltung führen dies der Politik vor Augen. Lehren wird sie daraus keine ziehen, im Gegenteil – sondern die erreichbare, schwindende indigene Bevölkerung der Biodeutschen stattdessen umso mehr disziplinieren und sanktionieren. Weiterhin gilt: Eingeborene haften für ihre Gäste. (DM)

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