Agitation und Hetze: Sind ARD und ZDF von Linksradikalen und Impf-Aktivisten gekapert?

Foto: Collage

Das gängige Framing der öffentlich-rechtlichen Staatssender ist ein ständiges Dauer-Ärgernis, das in der Pandemie nochmals eine Steigerung erfuhr, indem sich zu den klassischen Themenfeldern des betreuten Denkens – vor allem Flüchtlingsaufnahme, Kampf gegen Rechts, Klimaschutz – mit Corona noch eins hinzugesellte, auf dem sich die zwangsgebührenfinanzierten Haltungsredakteure so richtig austoben konnten. Bisher wahrten sie dabei zumindest formal noch den Anschein einer journalistischen Distanz; doch inzwischen werden anscheinend alle Hemmungen fahrengelassen.

Bereits gestern ging ein zwischenzeitlich wieder gelöschter Tweet des ZDF zu den Maikrawallen in Berlin durch die Medien, in dem ganz unverhohlen Verständnis für Selbstjustiz, nackte Gewalt und Sachbeschädigung ausgedrückt wurde. Frei nach der unausgesprochenen Devise „macht kaputt, was euch kaputt macht“ rechtfertigte das ZDF hier Straftaten, indem sie zu Verzweiflungsakten angeblich übervorteilter Mieter umgedichtet wurden:

(Screenshot:Twitter)

Diese offene Gutheißung krimineller Anschläge durch Übernahme einer abartigen, linksradikalen Rechtfertigungslehre, die mit klassenkämpferischen Feindbildern operiert und glatte Hetze gegenüber Wohnungseigentümern darstellt, verstörte offenbar die eigene Kollegen: Nachdem sich sogar womöglich ähnlich tickende, aber zurückhaltendere Gesinnungsgenossen in der Mainstreampresse irritiert zeigten, zog das ZDF den Tweet wieder zurück – aber nicht etwa aus Einsicht, sondern weil er „ungünstig und missverständlich formuliert“ gewesen sei. Für Gleichgesinnte und die, die wissen, was gemeint war, wurde jedoch gleich noch der Ausweichlink mitgepostet:

(Screenshot:Twitter)

Zu Recht schrieben fassungslose Leser dem „Zweiten“ ihre Meinung ins Stammbuch. In den Kommentaren hieß es etwa: „Es war nicht missverständlich, sondern eine Legitimation von Gewalt. Das ZDF ist nun auch ein Fall für den Verfassungsschutz. Ihr solltet euch schämen!“. Ein anderer wies darauf hin, dass das ZDF nicht einmal unterscheiden könne zwischen „Wohnungsbesitzern“ (dies sind nämlich die Mieter) und „Wohnungseigentümern“. Sein Fazit: „Das macht es nur noch schlimmer: Aktivismus statt Journalismus!“.

Zu demselben Schluss musste gestern auch kommen, wer einen Facebook-Beitrag der ARD las, der in einem inhaltlich von „Report Mainz“ und dem Bundesgesundheitsministerium zusammengestellten Appell bestand, Impfpässe keinesfalls in den Sozialen Medien zu posten – samt Aufzählung von Gründen, weshalb dies unverantwortlich und inakzeptabel sei. Darin wurde auch die Motivlage von „Nicht-Impfwilligen“ offengelegt: Ihnen würden nicht nur „falsche Pässe verkauft„, sondern – noch schlimmer! – sie wollten doch tatsächlich „Freiheiten ohne Impfung„:

(Screenshot:Facebook)

Freiheiten und Grundrechte ohne Impfung also? Für „solidarische“, „verantwortungsbewusste“ und staatsstramme Staatsfunkbedienstete offenbar unerhörter Affront. Hier wird quasi live aus der Rosette des Kanzleramts berichtet und unreflektiert das propagiert, was die Regierung noch vor einem Jahr kategorisch ausgeschlossen hatte: Eine Diskriminierung Nichtgeimpfter bzw. Privilegierung Geimpfter. Bei der ARD ist man jetzt schon einen Schritt weiter: Wer sich der Impfung widersetzt, hat seine Freiheitsrechte gleich ganz verwirkt.

Für diese Form von Kampagnen- und Indoktrinierungsarbeit, ohne jegliches journalistisches Niveau und ohne kritische Restdistanz zum Staat, zahlen wir also Rundfunkgebühren. Eklatanter könnte der ursprünglich öffentlich-rechtliche Auftrag und der Kerngehalt des Rundfunkstaatsvertrags wohl nicht mit Füßen getreten und ab absurdum geführt werden als durch solche Programmmacher und ihre gesinnungskonform rekrutierten Meinungsmacher. Es kann nur eine logische Konsequenz aus dieser dreisten Gehirnwäsche und wertenden Berieselung geben: Dieser Staatsfunk gehört augenblicklich abgeschafft. Ohne Wenn und Aber. (DM)