Humanitäre „Endlagerstätte“ Deutschland? UN will gigantische afrikanische Flüchtlingslager schließen

Nachschub für Deutschland? Flüchtlingslager Dadaab in Kenia (Foto:Imago/photothek)

Vom Zeitablauf her könnte sich eins gut ins andere fügen: Das UN-Flüchtlingshilfswert UNHCR hat sich mit der Regierung von Kenia auf die baldige Schließung der Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma geeinigt – und in Deutschland regieren bald die Grünen. Derzeit wird noch ausgelotet, was mit den dort rund 430.000 Menschen geschieht; vorgesehen ist die „freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge in andere Länder“ – wobei nicht konkretisiert ist, in welche Länder genau. Wetten, dass mal wieder Deutschland hier als Zielhafen eine prominente Rolle spielen wird?

Die Auflösung der beiden Lager ist bis spätestens 30. Juni kommenden Jahres vorgesehen – zu diesem Zeitpunkt dürfte sich Deutschland bereits fest im Würgegriff der Lieblingsregierung linksgrüner Haltungsmedien unter einer Kanzlerin Baerbock befinden – und deren Wahlprogramm sieht bekanntlich ganz unumwunden eine Neuauflage deutscher Willkommenskultur vor, eine Erleichterung der Zuwanderung und abschiebefreie, noch „liberalere“ Flüchtlingspolitik, die den bereits leckgeschlagenen Kahn Deutschland endgültig zum Absaufen bringen wird. Einem Ruf der UN nach Aufnahme der Lagerinsassen dürften sich grüne Harakiri-Humanisten ebensowenig verschließen wie der immerneuen Evakuierung der griechischen Flüchtlingsinseln – und was sind schon 400.000 Menschen, eine vier weitere Großstädte, vor dem Hintergrund der Masseninvasion, die diesem von der eigenen Regierung bereits sturmreif geschossenen Land unweigerlich noch bevorstehen wird?

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt, teilten die kenianische Regierung und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in einer gemeinsamen Erklärung vergangene Woche mit, die zur Schließung vorgesehenen Lager böten „keine dauerhafte Lösung„. Zuvor hatte die Regierung in Nairobi wiederholt mit der Schließung der beiden Lager gedroht. Die meisten der Flüchtlinge – übrigens immerhin echte Kriegsflüchtlinge, anders als die überwiegend als Wirtschaftsmigranten zu bezeichnenden Mittelmeerflüchtlinge sowie die zu „Syrern“ umdeklarierten Pakistani, Afghanen und Iraker – sind real Schutzsuchende: Im östlich gelegenen Lager Dadaab stammen sie vorwiegend aus dem gescheiterten Staat Somalia, und die im nördlichen Lager Kakuma Untergebrachten kommen meist aus Darfur und dem Südsudan.

Nachschub an Al-Shabaab-Milizen

Diese Menschen hätten es, wenn die „Aufnahmetriage“ nach realem Verfolgungsgrad stattfände, in der Mehrheit sicherlich weitaus eher verdient, den Asylstatus nach dem deutschen Grundgesetz zu erhalten, als die übergroße Masse der von Merkels verantwortungsloser Pull-and-Lure-Politik nach Deutschland gesaugten Masse von afrikanischen und vorderasiatischen Migranten, die mit Hilfe einer Schlepperindustrie und in den letzten zwei Jahren (trotz Corona) über fragwürdige UN- und EU-Aufnahmeprogramme den Weg nach Mitteleuropa fanden. Aber selbst wenn die humanitäre Notlage bei den Kenia-Flüchtlingen absolut zu bejahen ist, kann eine realpolitische und tragbare Lösung dennoch unmöglich in der Übersiedlung nach Deutschland liegen. Hunderte Millionen Menschen in Not und Elend müssten dann mit derselben Rechtfertigung aufgenommen werden, und selbst wenn staatsalimentierte Luxus-Grünwähler und Wohlstandslinke ihre Nullenergiehäuser in nachhaltigen Gates Communities oder ihre Citylofts in gentrifizierten Altbauten bis zur letzten Besenkammer, bis zum letzten Blumenbeet für die Flüchtlinge öffnen würden (was sie natürlich niemals zu würden), wäre Deutschland bald auch räumlich am Limit seiner Aufnahmefähigkeit; finanziell, sozial und kulturell ist es das bereits.

Eine grün regierte oder zumindest mitregierte Bundesregierung wird dies in ihrer ideologischen Verblendung ignorieren – und begeistert „Hier!“ schreien, wenn die UN spätestens nächsten Sommer nach Aufnahmestaaten für die „freiwillige“ Verbringung der kenianischen Lagerflüchtlinge sucht. Für Deutschland verheißt dies eine weitere Bereicherung der ganz besonderen Art: Vor allem im Lager Dadaab halten sich diverse Milizionäre der somalischen Al-Shabaab auf, einer islamistischen Schwesterorganisation des „Islamischen Staats“. Weil diese in Kenia reihenweise Anschläge verübte, sank die Akzeptanz der einheimischen Bevölkerung für die dortigen Flüchtlingslager in der jüngsten Zeit rapide, weshalb die Regierung diese zunehmend als Sicherheitsrisiken betrachtete und auf die Auflösung drängte. Ein klarer Fall für das weltoffene Deutschland, das auch diese Terroristen gewiss problemlos „integrieren“ wird. Wir schaffen das! (DM)