RKI meldet nur noch 9160 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt trotzdem auf 146,9

Foto: Robert-Koch-Institut (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Das Todesurteil für unsere Freiheit, der Inzidenzwert, der völlig willkürlich und aussagelos verwendet wird, hält die Republik weiterhin in Atem:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 9.160 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 23 Prozent oder 2.747 Fälle weniger als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 146,5 auf heute 146,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche sank, der Inzidenzwert aber stieg, ist nur möglich, weil das RKI letzte Woche zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hatte, die aber in die Inzidenzwertberechnung nicht eingehen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 302.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 5.600 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 84 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.652 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 236 Todesfällen pro Tag (Vortag: 233). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 83.276. Insgesamt wurden bislang 3,43 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Und es wird weiter runter gehen, aber bis solche Zahlen beim Corona-Regime zu einer Entscheidung führt, muss wohl erst die Null erreicht werden. (Mit Material von dts)