Alles Gute in Großbritannien sind (mindestens) drei Impfungen

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Großbritannien ist im Impfrausch. Im Herbst soll jeder Ü-50-Jährige die dritte Impfung bekommen können. So will man das Coronavirus samt seiner Mutanten bis Weihnachten vollständig „ausrotten“.

Für die „Vernichtung“ des Virus gebe es zwei Wege. Der erste beinhaltet Impfstoffe, die speziell für neue Varianten modifiziert wurden, der zweite ist eine weitere Impfung mit den drei bereits verwendeten neuartigen Vakzinen von Pfizer-BioNTech, Oxford-AstraZeneca oder Moderna, berichtete The Times.

In den Genuss des dritten „kleinen Pieks“ sollen Briten mit erhöhtem Risiko, wie über 50-Jährige und diejenigen mit Vorerkrankungen kommen, berichtet MailOnline.

In Planung sei die jährliche Grippeschutzimpfung in den einen und die Covid-19-Impfung in den anderen Arm, heißt es.

‚Wir glauben, dass das Schutzniveau in der Bevölkerung für jede Variante so hoch sein wird, dass Covid-19 bis Weihnachten wie jede andere im Umlauf befindliche Krankheit in den Hintergrund treten sollte. So sehr, dass wir nicht glauben, dass es notwendig sein wird, jüngeren Menschen eine Auffrischung zu geben, weil die Übertragung so gering geworden ist“, heißt es aus Regierungskreisen. ‚

Insgesamt mehr als 34,6 Millionen Menschen in Großbritannien haben eine erste Dosis des COVID-19-Impfstoffs erhalten, wie Regierungsstatistiken am Dienstag zeigten.

Großbritannien mit 67 Millionen Einwohnern hat Verträge über mehr als 510 Millionen Dosen von acht verschiedenen COVID-19-Impfstoffen abgeschlossen, von denen einige noch in der Entwicklung sind.

Frühe Ergebnisse aus Versuchen haben bei der britischen Regierung Hoffnungen geweckt, dass die beiden Ansätze die Bedrohung durch bestehende und neue Varianten zunichte machen können.

Auf dem „Corona-Höhepunkt“ wurden Ende Dezember täglich über 60.000 positiv-Getestete gemeldet. Jetzt sind es knapp 2000 Fälle pro Tag. (MS)