Rassismus-Strafgericht: Jens Lehmann ist seinen Herta BSC-Job los

Jens Lehmann (Bild: shutterstock.com/Von 360b)
Jens Lehmann (Bild: shutterstock.com/Von 360b)

Der ehemalige Nationaltorwart Jens Lehmann hat ein Rassismus-Verbrechen begangen, indem er den „Sky-Experten“ Dennis Aogo in einem privaten Chat einen „Quotenschwarzen“ genannt hat. Nachdem Aogo die Nachricht, die nicht für ihn bestimmt war, öffentlich gemacht hat, hilft Lehmann nun auch keinerlei Demutsäußerungen mehr: Er ist seinen Aufsichtsratposten bei Herta BSC los.

„Was für eine Entgleisung von Deutschlands ehemaliger Nummer eins Jens Lehmann“, trommeln Mainstreammedien wie RTL über den privaten WhatsApp-Spruch von Jens Lehmann. Gemeint war der „Sky-Experte“ Dennis Aogo. Gedacht war die Nachricht, versehen mit einem Smiley, jedoch nicht für den „Sky Experten“. Aogo fertigte jedoch einen Screenshot von der Nachricht und veröffentliche diese mit einem „WOW, dein Ernst? @jenslehmannoffical. Die Nachricht war wohl nicht an mich gedacht.“

Nachdem Lehmann bereits mit Corona-Maßnahmen-kritischen Kommentaren auffällig wurde, scheint nun – nach dem jüngsten Rassismus-Vergehen – Schicht im Schacht zu sein: Er gehört nicht länger zum Aufsichtsrat bei Hertha BSC. Investor Lars Windhorst beendet die Zusammenarbeit mit ihm und teilt mit: „Jens Lehmann ist nicht mehr Berater“, sagte Windhorst-Sprecher Andreas Fritzenkötter am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Da hilft Lehmann dann wohl auch nicht mehr seine Demutsäußerungen, die er auf Twitter versucht unter das erregte Anti-Rassismus-Volk zu bringen: