Säuberung läuft weiter: Eishockey-Nationaltorwart fliegt wegen „rechter Instagram-Posts“ aus Kader

Thomas Greiss (Bild: Michael Miller; siehe Link; CC BY-SA 4.0)
Thomas Greiss (Bild: Michael Miller; siehe Link; CC BY-SA 4.0)

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat Nationaltorwart Thomas Greiss wegen angeblich rechtspopulistischer Beiträge in den sozialen Medien aus dem Kader für die Weltmeisterschaft geworfen. Der Grund für die links-grüne politisch-korrekte Reinemache: Greiss hatte im Februar zum Tod des Radio-Talkmasters Rush Limbaugh via Instagram kondoliert.

Was dem links-grünen Mainstream nicht passt, was dort als „rassistisch, homophob oder antifeministisch“ gekennzeichnet wird, gilt mittlerweile als ungeschriebenes Gesetz. Wer dagegen verstößt, der wird „gecancelt“, wird vernichtet.

So ergeht es aktuell Thomas Greiss. Der Torwart der deutschen Eishockey Nationalmannschaft wurde vom Deutsche Eishockey-Bund (DEB) wegen angeblich rechtspopulistischer Beiträge in den sozialen Medien aus dem Kader für die Weltmeisterschaft geworfen. Und auch in Zukunft werde Greiss nicht mehr in die Nationalmannschaft berufen, betonte DEB-Sportdirektor Christian Künast gegenüber Eishockey News.

Künast verwies auf die Richtlinien des Verbandes und das Gesabbere von Weltoffenheit, Toleranz und Integration. Bei Greiss könne man sich nicht sicher sein, ob er diese Werte teile und deshalb sein aktuell eine Nominierung kein Thema.

Nur noch pervers dann Künasts Beteuerung: „Wir beschneiden und zensieren niemanden. Absolut nicht. Und jeder darf seine Meinung frei äußern. Aber ob wir jemanden einladen oder nicht, das ist dann unsere Sache.“

Greiss Vergehen: Im Februar hatte er zum Tod des Radio-Talkmasters Rush Limbaugh via Instagram kondoliert. Limbaugh, bekennender Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, vertrat rechtskonservative Positionen und äußerte regelmäßig scharfe Kritik an Liberalen, dem Feminismus und Umweltschützern. Mit seiner Sendung erreichte der Erfolgsmoderator wöchentlich mehr als 15 Millionen Zuhörer.

2017 wurde Greiss dafür vom DEB  des Deutschen Olympischen Sportbundes dafür abgestraft, dass er die frühere US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit Adolf Hitler verglich.

Jens Lehmanns orchestrierte Totalvernichtung

Das große Reinemachen, vorangetrieben von der Mainstreampresse, beklatscht und bejubelt von links-grünen Lobbyverbänden und sonstigen Mitläufern hatte am Mittwoch Jens Lehmann erwischt. In einer nicht-öffentlichen Chatnachricht hatte der Ex-Nationaltorwar den „Sky-Experten“ Dennis Aogo als „Quotenschwarzen“ bezeichnet. Aogo hatte das Statement dann in den sozialen Medien veröffentlicht. Daraufhin wurde Lehmann seines Aufsichtsratsposten beim Berliner Bundesligisten Hertha BSC enthoben, die Laureus World Sports Academy und suspendierte den Ex-Keeper „auf unbestimmte Zeit von seiner Rolle als Laureus-Botschafter“ und Lehmanns Heimatverein, der Bezirksligist Heisinger SV aus Essen, erteilte im Hausverbot.

Heftig drosch Ex-Profi und Integrationsbotschafter des Deutschen Fußballbundes (DFB), Jimmy Hartwig auf Lehmannn mit ein und äußerte gegenüber Welt: „Die Entschuldigung hätte ich nicht angenommen.“ Die Äußerungen von Ex-Nationaltorwart Lehmann seien inakzeptabel. „Ich finde ganz toll, daß Hertha gleich die Konsequenzen gezogen hat, und ihn von seinem Amt enthoben hat.“ Der Cheftrainer des abstiegsbedrohten Fußballbundesligisten Hertha BSC Berlin, Pal Dardai, lobte medienwirksam das schnelle Vorgehen des Klubs und beglückwünschte diesen zur Totalvernichtung Lehmanns.

Offensichtlich zeigt sich der „Quotenschwarze“ Dennis Aogo vom Ausmaß der Strafmaßnahmen bestürzt. Laut der Welt habe er die Entschuldigung von Lehmann angenommen, mit ihm zweimal telefoniert. Das Ausmaß der sich anschließenden Kritik und die Konsequenzen halte er für übertrieben. Aogo, der die Vernichtungsmaschinerie gegen Lehmann in Gang setzte, ist der Meinung: „Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Und ich finde es auch nicht richtig, dass sich alle jetzt auf ihn stürzen.“ Er habe ihm abgenommen, dass „es ihm leidtut“. Das Thema sei für ihn erledigt, so Aogo und kündigte an, dass er sich „zeitnah mal mit ihm treffen“ werde. (SB)