Vorsätzliche Impf-Erpressung: Meck-Pomm lässt Eltern einreisen, aber nicht ihre Kinder

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Die fortgesetzte Spaltung der Gesellschaft wird durch die neue Impf-Apartheid immer weiter auf die Spitze getrieben. Inzwischen verlaufen die von einer bodenlosen Corona-Politik gerissenen Gräben sogar quer durch Familien – und zwar nicht mehr nur zwischen den in Heimen abgesonderten Ältesten und ihren Enkeln, sondern neuerdings zwischen Eltern und den eigenen Kindern. So dürfen in Mecklenburg-Vorpommern geimpfte Paare wieder einreisen – aber nicht ihre Kinder. Es handelt sich um die planmäßige Störung und Zerstörung des sozialen Friedens – bereits in den Familien.

Wer also an der Ostseee seinen Urlaub verbringen möchte oder einen Zweiwohnsitz in Meck-Pomm besitzt, der muss seine Kinder zurücklassen. Was das mit den nach 13 Monaten Pandemie und sieben Monaten Dauerlockdown zermürbten Familien macht, welche sozialen Verwerfungen und Spannungen eine durchgedrehte Viruspolitik hier billigend in Kauf nimmt, scheint inzwischen vollends zur Nebensache verkommen zu sein.

Grund ist für die Regelung, dass unter den berechtigten Gruppen der Touristen und Zweitbewohner Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kategorisch nicht ins Bundesland dürfen: Sie sind noch nicht geimpft, und davon abgesehen gibt es auch noch gar keinen Impfstoff für sie. Und das, obwohl für diese Altersgruppe effektiv überhaupt keine Gefahr durch Corona droht, und die Weitergabe von Viren, falls unter freiem Himmel überhaupt wahrscheinlich, allenfalls eine zunehmend bereits immunisierte Risikobevölkerung betrifft.

Allen Ernstes wird die neue Regelung, die seit Mittwoch gilt, von der SPD-geführten Schweriner Regierung unter Manuela Schwesig sogar noch als eine Art Pioniermodell und besonderes Entgegenkommen gefeiert. In Wahrheit handelt es sich um die nächste wohlkalkulierte Grausamkeit, mit der die Impfkampagne forciert werden soll (und die angebliche „Freiwilligkeit“ einmal mehr zur Farce gemacht wird). Die Alltagsdiskriminierung Ungeimpfter schreitet voran – darunter auch von noch gar nicht Impfberechtigten, die sich seit Beginn der Corona-Krise stets regelkonform verhielten, brav testen lassen und dafür jetzt zur Belohnung – obwohl negativ und in bester Gesundheit – schikaniert werden. (DM)