Annalena schießt den nächsten (Baer-)Bock: Die SPD als Erfinderin der sozialen Marktwirtschaft

Foto: Annalena Baerbock (über dts Nachrichtenagentur)

Um eine auch nur rudimentäre Eignung oder gar fachlich-berufliche Qualifikation Annalena Baerbocks für das Amt der Bundeskanzlerin ausmachen zu können, muss man entweder bei den Jungen Grünen oder bei ARD und ZDF beschäftigt sein. Die Peinlichkeit dieser zwar sympathischen, aber gänzlich ahnungslosen designierten Kandidatin lässt nichts Gutes für Deutschland ab September erwarten.

Denn das drohende Unheil, welches das Grünen-Wahlprogramm für die Zukunft des Landes bedeutet, wäre schon bei einer geistig und vom Format her geeigneten Persönlichkeit im Kanzleramt immens. Exekutiert durch eine Politikern, die sich ein ums andere Mal bei öffentlichen Auftritten blamiert, mit Halb- und Unwahrheiten glänzt und sich zum Fremdschämen unbeleckt von historischen und politischen Fakten zeigt, werden sie jedoch zur Zeitbombe.

Vorletzte Woche war es „Kobold-Baerbocks“ eigenwillige Interpretation des Grundgesetzes, dieses sehe eine Bevorzugung von Frauen vor – und jetzt folgt gleich der nächste Offenbarungseid: Kritik an einer Aussage von Grünen-Chefin Annalena Baerbock zum Thema soziale Marktwirtschaft: In ihrer gestrigen Rede zum Klimaschutz forderte sie im Bundestag zunächst „gemeinsame Anstrengungen„.

Geschichtsklitterung aus Ahnungslosigkeit

Dann sagte sie wörtlich: „Unser Land beruht darauf, dass in Zeiten des Umbruchs durch entschlossenes politisches Handeln wir gemeinsam als Gesellschaft einen großen Schritt vorangekommen sind. ‘45, nach dem Krieg: gemeinsam gehandelt. In den 60ern, die Sozialdemokraten: die soziale Marktwirtschaft auf den Weg gebracht. Oder in den 90ern: die Wiedervereinigung und die europäische Integration.

Ein demutsdämlicher Unsinn – denn die soziale Marktwirtschaft wurde in Deutschland unter Ludwig Erhard und der CDU realisiert (damals noch eine wirtschaftsnahe und auf unternehmerische Eigeninitiative ausgerichtete Partei, lange vor Merkels Sozialismuskurs). Wenn Baerbock schon selbst keinen Plan hat, dann sollte sie wenigstens fähige Referenten oder Redenschreiber einstellen. Man darf gespannt sein, was diese politische Quotenamateurin als Kanzlerin alles zum besten geben wird. Selbst Heinrich Lübke rotiert bereits im Grab. (DM)