NSU-2.0-Festnahme: Kein »rechtsextremes Polizeinetzwerk«, sondern ein Arbeitsloser

Foto: Imago

Seit über 3 Jahren verbreiten Politik und Medien Geschichten über ein angeblich existierendes deutschlandweites rechtsextremes Polizeinetzwerk, das nichts Geringeres als einen Umsturz plant. Nach den Aussagen von linken Politikern und Haltungsjournalisten zu urteilen, steht Deutschland unmittelbar vor einem rechten Putsch. Um zu versuchen diese These zu begründen, wurden ständig die über hundert Internetbedrohungen angeführt, die mit NSU 2.0 unterschrieben wurden. Doch nun ist der Polizei mit akribischer Ermittlungsarbeit der Durchbruch gelungen und der Verfasser wurde festgenommen: Kein Netzwerk ist dafür verantwortlich, kein Polizist, sondern ein Arbeitsloser aus Berlin.

Von Stefan Schubert
Verschwörungstheorien sollen ja bekanntlich Hochkonjunktur in der Corona-Krise haben, nur der politisch-mediale Komplex in Berlin-Mitte verbreitet natürlich keinerlei solcher Theorien, so die Selbsteinschätzung der Protagonisten. Dabei handelt es sich auch bei den wilden Spekulationen über ein »deutschlandweites rechtsextremes Polizeinetzwerk« um genau das, um eine krude linke Verschwörungstheorie.

Zuerst einmal stellen wir klar, dass wir Gewalt in der politischen Auseinandersetzung ablehnen. Wir lehnen selbstredend auch nur die Drohung mit Gewalt ab. Und um etwas die Hysterie aus der Debatte zu den Drohschreiben zu nehmen: Niemandem ist etwas passiert. Keine Radmuttern an Autos wurden gelöst, keine Pflastersteine durch Fenster geschmissen, keine brennenden Molotow-Cocktails auf Wohnungen geschleudert, keine Autos »abgefackelt«, geschweige denn wurde einem der Adressaten auch nur ein Haar gekrümmt. Nichts. Schließlich handelt es sich bei dem Beschuldigten nicht um einen Antifa-Terroristen. Die Opfer haben lediglich eine oder mehrere Mails mit Drohungen erhalten.

Wenn Sie sich fragen, warum die NSU-2.0-Drohschreiben trotzdem seit über 3 Jahren permanent in den Medien sind und diese inflationär in Talkshows und Titelgeschichten verbreitet wurden, dann liegt es einfach an den Betroffenen. Während der Otto Normalbürger mit einem »Rechtsverdacht« tagtäglich dem linksextremen Terror der Antifa-Horden ausgesetzt ist, beklagt sich die neue Nomenklatura im Lande, dass sie eine E-Mail erhalten hat.

Heiko Maas, Angela Merkel, Böhmermann und Konsorten machen dann etwas, was man bei Morden und islamistischen Terroranschlägen von »Flüchtlingen« kaum von ihnen kennt, sie solidarisieren sich öffentlich und authentisch mit den Opfern, also den E-Mail-Empfängern.

Selbstredend werden diese E-Mails sogleich in dem immerwährenden Kampf gegen rechts instrumentalisiert, der unmittelbar neben dem eigenen linken Weltbild dieser Protagonisten beginnt.

Bei den Adressaten der E-Mails handelt es beinahe ausnahmslos um das Who ist Who der linken bis linksradikalen Szene: beispielsweise um die Parteichefin der SED/Linken Janine Wissler sowie ihre Parteikollegin Martina Renner und die taz-Autorin Hengameh Yaghoobifarah, die den schäbigen Hetzartikel über Polizisten, die auf die Müllhalde gehören, zu verantworten hat. In dem Artikel »Abschaffung der Polizei« heißt es unter anderem:

»Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.«

Diese Hetze ist noch immer auf der Seite taz.de zu lesen.

Die Hetzerin von »alle Polizisten auf die Müllhalde« ruft um Hilfe – bei der Polizei

Ausgerechnet die von Hengameh Yaghoobifarah als »Müll« diffamierten Polizisten haben nun mit akribischer Recherchearbeit den Verfasser der Mails ermittelt und festgenommen. Und dies stellte sich schwieriger heraus als gedacht, da der 53-jährige Alexander M. ein Verschlüsselungsprogramm des russischen Anbieters Yandex nutzte und es den Ermittlern bis heute nicht gelang, die Drohmails zurückzuverfolgen. Auf die Spur sind die Ermittler ihm durch die sprachliche Analyse seiner Mails gekommen. Seine verwendete Syntax, also Grammatik, Wörter und Satzbau, führten zu dem Beschuldigten. In dem Kommentarbereich eines »rechtspopulistischen Internetportals«, so die Polizei, seien sprachliche Übereinstimmungen aufgefallen, die schließlich zu dem arbeitslosen Berliner führten. Dieser Ermittlungsansatz hört sich beinahe nach einer allumfassenden Rasterfahndung im Internet und einer Spionageauswertungssoftware wie bei der CIA an.

Linksextreme Gewaltwelle überrollt Deutschland

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Während der Mainstream also versucht, eine rechte Putschgefahr anhand von E-Mails herbeizuschreiben, sind die Gewalttaten linker Straftäter im vergangenen Jahr regelrecht explodiert. Diese stiegen von 1050 Gewalttaten im Jahr 2019 auf 1520 im Jahr 2020. Dies bedeutet eine Steigerung von über 50 Prozent in nur einem Jahr. Sie vermissen die Sondersendungen bei ARD und ZDF zur linksextremen Terrorserie? Die seitenlangen Titelgeschichten im Spiegel und in der Zeit zu den Hintermännern des linken Hasses? In der Tat, die gibt es nicht. Wie organisiert die linksextreme Szene vorgeht, wie perfide und wie brutal die Gewalt begangen wird, dies erfährt man hingegen im gerade erschienenen Buch des Autors Der Bürgerkrieg kommt! – Warum es jetzt zu Gewalt, Aufruhr und Rebellion in unseren Städten kommen wird.

Durch die mit Quellen und Polizeidokumenten belegten Passagen im Buch wird nicht nur deutlich, dass Teile der linksextremen Szene bereits die Schwelle zum Terrorismus überschritten haben, sondern dass der linke Mob bereits wie in einem Bürgerkrieg agiert.

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