Wie tief steckt Bill Gates im Epstein-Sumpf?

Ein glückliches Paar - noch. (Foto: Imago)
Der abartig reiche „Impfkrieger“ Bill Gates soll mit dem verurteilten pädophilen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eng befreundet gewesen sein. Zur Empörung von Gates Ehefrau Melinda. Ob auch das ein Grund für das Ehe-Aus von Billy-Boy und Pausbäckchen-Melinda ist, ist unklar.
Bisher hat der US-Milliardär eine enge Beziehung zu dem sexsüchtigen Je-jünger-je besser-Epstein immer bestritten und auf geschäftliche Beziehungen verwiesen. Doch nun berichtet The Daily Beast über die „Verbrüderung“ der beiden Superreichen und die Verärgerung, die das bei Melinda Gates ausgelöst haben soll.
Das Ehepaar Gates soll sich im September 2013 mit Epsteinin dessen Haus an der Upper East Side getroffen haben. Am selben Tag wurde das Paar im nahe gelegenen Pierre Hotel mit dem Lasker-Bloomberg Public Service Award ausgezeichnet. Melinda Gates sei an diesem Tag geradezu „wütend“ gewesen, berichtet das Portal. Das Treffen zwischen Gates und Epstein habe Melinda derart in Rage versetzt, daß sie von da an nichts mehr mit Epstein zu tun haben wollte, so The Daily Beast.
Während einige zitierte Beobachter in dem Treffen einen Wendepunkt in der Beziehung Gates-Epstein sehen, behauptet The Daily Beast, dass es dafür keinerlei Beweise gebe.
Warum ausgerechnet dieses Treffen im September social Empörung auslöste, ist nicht bekannt.
Bill Gates streitet eine enge Verbindung zu Epstein ab: Er hätte keine «Geschäftsbeziehung oder Freundschaft» mit Jeffrey Epstein, dem verstorbenen Finanzier und Sexualstraftäter, unterhalten. In einem Interview mit dem «Wall Street Journal» gab Gates zwar Treffen mit dem 2019 in Haft verstorbenen Epstein zu, darüber hinaus habe es aber keine Beziehungen gegeben. Er sei «nie auf irgendeiner Party oder so etwas» gewesen, und alle Meetings, bei denen sie zusammengetroffen waren, seien „Meetings mit Männern“ gewesen.

Doch so sehr Gates in der Vergangenheit eine enge Verbindung zu dem Sex-Monster abstritt, Fakt sei, daß Gates auf die Vermittlung von Jeffrey Epstein setzte, um einem Forschungsinstitut am Massachusetts Institute for Technology (MIT) eine Geldspende zu kommen zu lassen, so Watson.ch.

Der Microsoft-Gründer soll sich bereits 2011 mit Epstein angefreundet haben. Damals hatte Epstein laut nau.ch bereits ein Jahr wegen Förderung der Kinderprostitution im Gefängnis abgesessen. Nach diesem ersten Treffenteilte Gates Arbeitskollegen in einer E-mail mit, daß er Epsteins Lebensstil „irgendwie faszinierend“ finde, auch, wenn er für ihn persönlich nicht funktionieren würde. Gates Name ist auch in den Flugprotokollen von Epsteins Privatflugzeug zu finden, „Lolita-Express“ genannt. Gates reiste mit dem Jet vom Flughafen Teterboro in New Jersey nach Palm Beach, Florida.

2013 sei es zu dem Treffen gekommen, daß Melinda Gates „stinksauer“ gemacht habe. Diese „nie dagewesene Freundschaft“ soll jedenfalls Melinda Gates über Jahre schwer beschäftigt und verärgert haben. Ob der Ekel über die Verbindung zum Ehe-Aus beigetragen hat, ist unklar. Fakt ist, daß das Noch-Ehepaar eine ganze Herde von PR-Sprechern und Anwälten beschäftigt, um die Scheidungsvereinbarung abzuschließen, die angesichts der absurden Größe ihres knapp 130 US-Dollar-Milliarden-Vermögens wahrscheinlich die größte Trennung in der Geschichte der USA sein wird. (MS)