Selten so gelacht: SPD will neue Regierung anführen

BerlinEins muss man den Asozialisten lassen: Auch in ihrem Untergang lassen sie den Kopf nicht hängen, sondern schaffen ihre eigene Realität:

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat den Anspruch seiner Partei bekräftigt, die nächste Bundesregierung anführen zu wollen. „Natürlich ist es für uns wichtig, dass wir die nächste Regierung führen wollen“, sagte Scholz in den ARD-Tagesthemen. Vieles von dem, was die SPD voranbringen wolle, scheitere derzeit „daran, dass wir diesen Auftrag, diesen Einfluss nicht haben, den man dazu aber braucht. Und den wollen wir jetzt gewinnen, indem wir die Herzen der Bürgerinnen und Bürger für uns gewinnen und dann auch ihre Stimme bekommen.“ Angesprochen auf die derzeit schlechten Umfrageergebnisse der SPD sagte Scholz: „Wir sind in der Größenordnung, in der man am Ende vorne liegen kann.“ Die SPD habe einen guten Plan für die Zukunft und nur mit ihr werde man „die 20er Jahre gewinnen“ können.

„Wenn wir es jetzt falsch machen in unserem Land, dann werden wir möglicherweise in zehn, 20 Jahren dem Wohlstand auf anderen Kontinenten traurig zuschauen,“ sagte Scholz.

Wohlstand und SPD – zwei Erzfeinde, die sich bis aufs letzte Blut bekämpfen. (Mit Material von dts)

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